Zahnfleischrückgang kann ernste Folgen haben
Zahnfleischrückgang, in der Zahnmedizin als Gingivarezession bezeichnet, verläuft oft unbemerkt. Diese schleichende Beeinträchtigung des Zahnfleisches kann jedoch in eine ernsthafte Entzündung des Zahnhalteapparats münden, die sowohl das Zahnfleisch als auch den Kieferknochen irreversibel schädigt.
Dieser Artikel erklärt die Ursachen und Folgen von Zahnfleischrückgang sowie, wie man ihn behandeln und vor allem verhindern kann.
Wird der Zahnfleischrückgang hingegen von Bakterien verursacht, handelt es sich nicht um einen vorübergehenden Rückzug, sondern um eine Zerstörung des Zahnfleischs infolge einer zuckerreichen Ernährung in Kombination mit unzureichender Mundhygiene.
Dieser Prozess verläuft folgendermaßen: Nach dem Essen können Speisereste auf und zwischen den Zähnen zurückbleiben. Besonders zuckerhaltige Lebensmittel wie Limonaden, Bonbons, Honig oder andere Süßigkeiten hinterlassen einen klebrigen Belag auf den Zahnoberflächen. Werden diese Rückstände nicht gründlich entfernt, bildet sich Plaque – ein bakterieller Zahnbelag, der aus Nahrungsresten, Speichel und Mikroorganismen besteht. Die darin enthaltenen Bakterien bauen Zucker ab und produzieren dabei Säuren, die den Zahnschmelz angreifen und Karies verursachen können. Werden Beläge nicht entfernt, vermehren sich die Bakterien unkontrolliert und können in den Bereich unterhalb des Zahnfleischsaums vordringen. Dort lösen sie Entzündungen aus, die dazu führen können, dass das Zahnfleisch nach und nach zerstört wird – man spricht hier von einer Parodontitis.
Weiterhin kann es sinnvoll sein, die Zahnpflegeroutine um eine antibakterielle Mundspülung wie Chlorhexidin zu ergänzen. Diese enthält den Wirkstoff Chlorhexamed, der Bakterien im Mundraum abtötet. Da Chlorhexamed jedoch auch nützliche Bakterien bekämpft, sollte die Mundspülung nicht länger als vier Wochen eingesetzt werden und die Verwendung in Absprache mit der behandelnden Zahnärztin oder dem behandelnden Zahnarzt erfolgen. Weiterhin sollte eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden, um Zahnstein und Plaque gründlich zu entfernen.
Dieser Artikel erklärt die Ursachen und Folgen von Zahnfleischrückgang sowie, wie man ihn behandeln und vor allem verhindern kann.
Was versteht man unter Zahnfleischrückgang?
In der Zahnmedizin spricht man von Zahnfleischrückgang, wenn sich das Zahnfleisch vom Zahn zurückzieht. Dieser Prozess verläuft anfangs langsam und bleibt deshalb zunächst oft unbemerkt. Mit der Zeit können sogenannte „schwarze Dreiecke“ zwischen den Zähnen sichtbar werden. Dabei handelt es sich um Zahnzwischenräume, die normalerweise vom Zahnfleisch ausgefüllt sind. Zieht sich das Zahnfleisch weiter zurück, werden die Zahnhälse freigelegt. Diese Bereiche sind nicht durch schützenden Zahnschmelz bedeckt, sondern bestehen aus dem weicheren Dentin. Dadurch reagieren die Zähne häufig empfindlich auf heiße, kalte, süße oder saure Speisen und Getränke. Bereits in diesem Stadium kann Zahnfleischrückgang erhebliche Beschwerden und Einschränkungen im Alltag verursachen.Wodurch wird Zahnfleischrückgang verursacht?
Es gibt verschiedene Gründe für Zahnfleischrückgang. Eine Rezession – also ein Rückzug des Zahnfleischs – kann altersbedingt sein. Auch dünnes Zahnfleisch, zu starkes Putzen, Zähneknirschen, eine Vorbehandlung durch Kieferorthopäden sowie eine Kombination mehrerer Faktoren können hierfür ursächlich sein.Wird der Zahnfleischrückgang hingegen von Bakterien verursacht, handelt es sich nicht um einen vorübergehenden Rückzug, sondern um eine Zerstörung des Zahnfleischs infolge einer zuckerreichen Ernährung in Kombination mit unzureichender Mundhygiene.
Dieser Prozess verläuft folgendermaßen: Nach dem Essen können Speisereste auf und zwischen den Zähnen zurückbleiben. Besonders zuckerhaltige Lebensmittel wie Limonaden, Bonbons, Honig oder andere Süßigkeiten hinterlassen einen klebrigen Belag auf den Zahnoberflächen. Werden diese Rückstände nicht gründlich entfernt, bildet sich Plaque – ein bakterieller Zahnbelag, der aus Nahrungsresten, Speichel und Mikroorganismen besteht. Die darin enthaltenen Bakterien bauen Zucker ab und produzieren dabei Säuren, die den Zahnschmelz angreifen und Karies verursachen können. Werden Beläge nicht entfernt, vermehren sich die Bakterien unkontrolliert und können in den Bereich unterhalb des Zahnfleischsaums vordringen. Dort lösen sie Entzündungen aus, die dazu führen können, dass das Zahnfleisch nach und nach zerstört wird – man spricht hier von einer Parodontitis.
Welche Folgen kann Zahnfleischrückgang haben?
Geschädigtes Zahnfleisch kann sich nicht regenerieren. Symptome wie freiliegende Zahnhälse, Zahnfleischbluten, Rötungen und Schwellungen sollten daher auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden, denn die Entzündung kann sich auf den gesamten Zahnhalteapparat ausweiten und die Knochensubstanz des Kiefers in Mitleidenschaft ziehen. Wird das Knochenmaterial geschädigt, verlieren die Zähne ihren Halt, können sich lockern und im schlimmsten Fall sogar ausfallen. Wird eine beginnende Parodontitis jedoch rechtzeitig erkannt, kann sie effektiv behandelt und noch in den Anfangsstadien gestoppt werden.Wie kann Zahnfleischrückgang behandelt werden?
Wird Zahnfleischrückgang oder Zahnfleischbluten bemerkt und sind diese nicht auf eine Verletzung zurückzuführen, ist die wichtigste Maßnahme, den Überschuss an schädlichen Bakterien im Mundraum durch regelmäßige und gründliche Zahnpflege einzudämmen. Es gilt also, die Zähne mindestens zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta zu putzen. Zahnseide und Interdentalbürsten helfen, die schwer zugänglichen Zahnzwischenräume von Nahrungsresten zu befreien. Interdentalbürsten sind in verschiedenen Größen erhältlich und können an den jeweiligen Bedarf angepasst werden. Sind aufgrund des Zahnfleischrückgangs bereits größere Lücken zwischen den Zähnen sichtbar, sollten sie bei der Zahnpflege auf keinen Fall fehlen.Weiterhin kann es sinnvoll sein, die Zahnpflegeroutine um eine antibakterielle Mundspülung wie Chlorhexidin zu ergänzen. Diese enthält den Wirkstoff Chlorhexamed, der Bakterien im Mundraum abtötet. Da Chlorhexamed jedoch auch nützliche Bakterien bekämpft, sollte die Mundspülung nicht länger als vier Wochen eingesetzt werden und die Verwendung in Absprache mit der behandelnden Zahnärztin oder dem behandelnden Zahnarzt erfolgen. Weiterhin sollte eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden, um Zahnstein und Plaque gründlich zu entfernen.
