Bei frühlindlichen Zahnproblemen kann die Kinderzahnärztin in Regensburg helfen
Frühkindliche Zahnprobleme treten häufiger auf als viele vermuten und können bereits im Säuglings- und Kleinkindalter die gesunde Zahnentwicklung beeinträchtigen. Eine rechtzeitige Einschätzung hilft, Probleme zu vermeiden und die Weichen für eine gute Mundgesundheit zu stellen.
Die Kinderzahnärztin der Zahnärzte in Regensburg gibt einen kompakten Überblick über typische Zahnprobleme im Kindesalter und zeigt, worauf Eltern besonders achten sollten.
Die Kinderzahnärztin der Zahnärzte in Regensburg gibt einen kompakten Überblick über typische Zahnprobleme im Kindesalter und zeigt, worauf Eltern besonders achten sollten.
Häufige frühkindliche Zahnprobleme
Frühkindliche Zahnprobleme entstehen meist durch eine Mischung aus falscher Ernährung, mangelhafter Zahnpflege und verschiedenen Entwicklungsfaktoren. Werden sie frühzeitig erkannt, kann die Kinderzahnärztin in Regensburg jedoch meist Abhilfe schaffen.
Ernährungs- und zahnpflegebedingte Zahnprobleme
- Frühkindliche Karies (Nuckelflaschenkaries): Nuckelflaschenkaries ist die häufigste Form der Karies und entsteht, wenn Kinder zum Einschlafen süße Getränke oder Säfte bekommen. Der darin enthaltene Zucker umspült die Zähne stundenlang und hinterlässt einen klebrigen Film auf den Zahnkronen. Bakterien im Mund zersetzten den Zucker und setzen dabei Säuren frei, die den Zahnschmelz angreifen und Karies verursachen können. Bei mangelnder Zahnpflege können sich diese Bakterien unkontrolliert vermehren. Da der Zahnschmelz auf Milchzähnen wesentlich weicher und dünner ist als auf den zweiten Zähnen, können die empfindlichen Kinderzähne stark beeinträchtigt werden. Nuckelflaschenkaries ist äußerst aggressiv und kann vor allem die Schneidezähne in relativ kurzer Zeit zerstören. Frisst sich die Karies bis ins Zahninnere durch, ist das für Kinder äußerst schmerzhaft. Die Bakterien können weiterhin Zahnfleischentzündungen auslösen und die allgemeine Gesundheit des Kindes beeinträchtigen. Die Kinderzahnärztin in Regensburg empfiehlt daher, Kindern ausschließlich zuckerfreie Getränke wie stilles Wasser und ungesüßte Kräutertees wie Fencheltee zu geben.
- Weißliche Flecken auf den Zähnen: Weiße Flecken auf den Zähnen können ein Anzeichen einer entstehenden Karies (Initialkaries) sein. In diesem frühen Stadium kann die Karies unter Umständen durch eine Fluoridierung gestoppt werden. Dabei wird ein hochkonzentrierter Fluoridlack auf die Zähne aufgetragen, der den Zahnschmelz stärkt, die Remineralisierung fördert und die Zähne widerstandsfähiger gegen Säuren macht. Falls Eltern weiße Flecken auf den Zähnen ihres Kindes bemerken, sollten sie daher sofort die Kinderzahnärztin in Regensburg aufsuchen.
- Zahnverfärbungen: Entstehen bräunliche oder gelbliche Verfärbungen auf den Zähnen, kann dies ebenfalls auf Karies hinweisen. In diesem Stadium ist die Karies jedoch bereits fortgeschritten und kann nicht mehr allein durch Fluoridierung gestoppt werden. Grau-blaue oder dunkel verfärbte Zähne können auf einen abgestorbenen Zahn (devitalen Zahn) nach einem Sturz oder einer Verletzung hinweisen. In beiden Fällen sollten Eltern dringend die Kinderzahnärztin in Regensburg aufsuchen.
Entwicklungsbedingte Zahnprobleme
- Kreidezähne: Bei Kreidezähnen, medizinisch auch Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) genannt, handelt es sich um eine strukturelle Entwicklungsstörung des Zahnschmelzes, die bereits vor dem Durchbruch des Zahnes entsteht. Dies wird oft durch weißliche und bräunliche Flecken auf den Zähnen sichtbar. Der Zahnschmelz hat sich in einem solchen Fall nicht richtig entwickelt und ist dadurch weich und porös wie Kreide. In den meisten Fällen sind die bleibenden ersten Backenzähne und Schneidezähne betroffen. Kinder mit Kreidezähnen leiden meist unter Schmerzempfindlichkeit beim Verzehr heißer und kalter Speisen, beim Kauen und beim Zähneputzen. Kreidezähne sind nicht heilbar, und betroffene Kinder haben ein erhöhtes Kariesrisiko. Daher sollten Eltern unbedingt eine Zahnfluoridierung und -versiegelung bei der Kinderzahnärztin in Regensburg durchführen lassen, um die Zähne vor äußeren Einflüssen und Schmerzen zu schützen.
- Zahndurchbruchbeschwerden: Diese Beschwerden werden umgangssprachlich auch „Zahnen“ genannt und bezeichnen den natürlichen Prozess, bei dem die ersten Zähne eines Babys durchbrechen. Dieser Prozess kann zu leichten Schwellungen und Rötungen des Zahnfleisches sowie zu einem ausgeprägten Kaudrang und einer leicht erhöhten Temperatur führen. Babys sind in dieser Zeit oft unruhig und sabbern vermehrt. Eltern können in dieser Phase mit gekühlten Beißringen, sanften Zahnfleischmassagen mit zahnungsfreundlichen Gelen aus der Apotheke, harten Brotkrusten zum Kauen sowie Kompressen mit Kamillen- oder Salbeitee Linderung verschaffen. Bei stärkeren Schmerzen helfen schmerzlindernde Zäpfchen. Diese sollten jedoch nur in Absprache mit der behandelnden Kinderärztin oder dem behandelnden Kinderarzt verabreicht werden. Die Symptome klingen in der Regel nach wenigen Tagen ab. Sollte das Kind jedoch Fieber bekommen, sollte ebenfalls umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden.
- Zahnungszysten oder -hämatome: Hier handelt es sich um kleine bläuliche Schwellungen, bzw. flüssigkeitsgefüllte Gewebesäckchen, die sich auf dem Zahnfleisch über einem durchbrechenden Zahn bilden. Sie sind ungefährlich und entstehen, wenn ein Zahn – sei es ein Milchzahn oder ein bleibender Zahn – beim Zahnen Schwierigkeiten hat, das Zahnfleisch zu durchdringen, wodurch sich Flüssigkeit zwischen Zahnkrone und Zahnfleisch ansammelt. In der Regel ist keine Behandlung notwendig, da die Blase selbst aufplatzt, wenn der Zahn durchbricht. Falls Entzündungen auftreten und das Kind Schmerzen bekommt, sollten Eltern jedoch die Kinderzahnärztin in Regensburg aufsuchen.
- Zahnfehlstellungen im Milchgebiss: Leichte Lücken zwischen den Milchzähnen sind normal, da sie Platz für die späteren zweiten Zähne schaffen. Besteht jedoch ein Engstand, ist das ein Zeichen dafür, dass der Kiefer sehr eng ist und die Zähne zu wenig Platz haben. Dies kann einerseits das Kariesrisiko erhöhen, da sich mehrere schwer zugängliche Zahnzwischenräume bilden. Andererseits kann es bei einem Engstand zu Verschiebungen der Zähne kommen, die eine spätere kieferorthopädische Behandlung erforderlich machen. Bei einem sogenannten Kreuzbiss liegt der Unterkiefer einseitig oder beidseitig über dem Oberkiefer. Das kann durch Wachstum, Kieferform oder funktionelle Ursachen verursacht werden. Unbehandelt kann dies zu asymmetrischem Wachstum und Kaubeschwerden führen. Bei einem sogenannten offenen Biss schließen die Frontzähne nicht. Zwischen Ober- und Unterkiefer bleibt dadurch eine sichtbare Lücke. Diese Probleme können durch frühkindliche Gewohnheiten wie übermäßiges Daumenlutschen entstehen oder auch dadurch, dass Schnuller und Schnabeltassen über das zweite Lebensjahr hinaus verwendet werden. Die Zahnfehlstellungen können zu einer undeutlichen Aussprache, bzw. Lispeln sowie Schwierigkeiten beim Abbeißen oder eine veränderte Zungenlage führen und müssen kieferorthopädisch behandelt werden. Frühzeitige und regelmäßige Kontrollbesuche bei der Kinderzahnärztin in Regensburg können solche Problematiken frühzeitig erkennen und verhindern.
