Viel trinken hilft, um Mundtrockenheit vorzubeugen
Mundtrockenheit, in der Zahnmedizin auch Xerostomie genannt, ist ein weit verbreitetes Phänomen, von dem schätzungsweise jeder fünfte bis vierte Erwachsene betroffen ist. Besonders ältere und chronisch kranke Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, leiden darunter.
Dieser Artikel erklärt, warum Mundtrockenheit entsteht, welche Probleme sie verursachen kann und was dagegen hilft.
Durch Enzyme im Speichel beginnt die Verdauung von Kohlenhydraten bereits im Mund. Dadurch wird die weitere Verarbeitung der Nahrung im Magen-Darm-Trakt vorbereitet. Darüber hinaus unterstützt Speichel die natürliche Selbstreinigung des Mundraums, indem er Speisereste teilweise wegspült. Er enthält außerdem Abwehrstoffe, die das Wachstum krankmachender Keime hemmen.
Eine besonders wichtige Aufgabe des Speichels ist die Neutralisierung von Säuren, die beispielsweise nach dem Verzehr von Obst, Säften, Zucker oder Softdrinks entstehen. Auf diese Weise trägt er wesentlich zum Schutz von Zähnen und Zahnfleisch bei.
Im Mund leben zahlreiche Bakterien, Viren und Pilze. Gemeinsam bilden sie das sogenannte orale Mikrobiom, das für die Mundgesundheit von großer Bedeutung ist. Speichel hilft, dieses empfindliche Gleichgewicht zu erhalten, und trägt damit auch zur allgemeinen Gesundheit bei.
Dieser Artikel erklärt, warum Mundtrockenheit entsteht, welche Probleme sie verursachen kann und was dagegen hilft.
Wodurch wird Mundtrockenheit verursacht?
Man spricht von Mundtrockenheit, wenn die Speicheldrüsen im Mund nicht ausreichend Speichel produzieren, was zu einem unangenehmen, trockenen Gefühl, Schluckbeschwerden und weiteren Problemen führen kann. Mit dem Alter nimmt die Speichelproduktion natürlicherweise ab. Daher leiden vor allem ältere Menschen unter Xerostomie. Doch auch Rauchen, Alkohol und bestimmte Medikamente wie Blutdrucksenker, Antidepressiva und Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes können Mundtrockenheit verursachen.Die Rolle von Speichel für die Mundgesundheit
Speichelerfüllt zahlreiche wichtige Funktionen. Er sorgt für ein angenehmes Mundgefühl und erleichtert das Sprechen und Schlucken. Zudem macht er die Nahrung gleitfähig und formt sie zu einem schluckbaren Nahrungsbrei.Durch Enzyme im Speichel beginnt die Verdauung von Kohlenhydraten bereits im Mund. Dadurch wird die weitere Verarbeitung der Nahrung im Magen-Darm-Trakt vorbereitet. Darüber hinaus unterstützt Speichel die natürliche Selbstreinigung des Mundraums, indem er Speisereste teilweise wegspült. Er enthält außerdem Abwehrstoffe, die das Wachstum krankmachender Keime hemmen.
Eine besonders wichtige Aufgabe des Speichels ist die Neutralisierung von Säuren, die beispielsweise nach dem Verzehr von Obst, Säften, Zucker oder Softdrinks entstehen. Auf diese Weise trägt er wesentlich zum Schutz von Zähnen und Zahnfleisch bei.
Im Mund leben zahlreiche Bakterien, Viren und Pilze. Gemeinsam bilden sie das sogenannte orale Mikrobiom, das für die Mundgesundheit von großer Bedeutung ist. Speichel hilft, dieses empfindliche Gleichgewicht zu erhalten, und trägt damit auch zur allgemeinen Gesundheit bei.
Wie wirkt sich Mundtrockenheit auf die Zahngesundheit aus?
Mundtrockenheit kann die Zähne erheblich schädigen, da der schützende Speichelfilm fehlt. Dies kann zu den folgenden Symptomen führen:- Erhöhtes Kariesrisiko: Wenn Säuren im Mund, die durch den Verzehr zuckerhaltiger Lebensmittel sowie von Säften, Obst und Softdrinks entstehen, nicht von Speichel neutralisiert werden können, greifen sie den Zahnschmelz an und können Karies sowie Zahnfleischentzündungen verursachen.
- Verringerte Selbstreinigung: Fehlt die natürliche Spülfunktion des Speichels, können Nahrungsreste länger im Mund verbleiben und das Wachstum schädlicher Bakterien fördern. Dies kann wiederum Karies und Entzündungen begünstigen.
- Demineralisierung des Zahnschmelzes: Im Speichel sind Mineralien wie Kalzium und Phosphat enthalten, die den Zahnschmelz stärken. Fehlen diese, kann der Zahnschmelz aufgeweicht und beschädigt werden. In der Folge werden die Zähne schmerzempfindlich.
- Mundschleimhaut- und Zahnfleischprobleme: Durch das Austrocknen wird die Mundschleimhaut gereizt und anfällig für Reizungen, Infektionen und Pilzbefall, die auch das Zahnfleisch beeinträchtigen können.
- Mundgeruch: Werden Nahrungsreste nicht weggespült, werden sie von Bakterien abgebaut und lagern sich als Plaque auf den Zähnen ab. Bei mangelnder Zahnpflege kann dies zu Entzündungen sowie zu Mundgeruch führen.
- Probleme mit Zahnprothesen: Mundtrockenheit (Xerostomie) kann bei Trägerinnen und Trägern von Zahnprothesen erhebliche Probleme verursachen, da der Speichel entscheidend für den Halt und den Tragekomfort der Prothese ist. Fehlt die schützende Speichelschicht, verliert die Prothese an Haftung und reibt stärker an der Mundschleimhaut, was zu Druckstellen, Schmerzen und Entzündungen führen kann.
Was kann man gegen Mundtrockenheit tun?
Hier einige Tipps für Menschen, die unter Mundtrockenheit leiden:- Viel trinken: Ausreichend zu trinken hilft, den Mundraum regelmäßig zu benetzen und Säuren abzubauen. Dafür eignet sich stilles Wasser oder ungesüßte Kräutertees. Auf Säfte sowie Soft- und Energydrinks sollte nach Möglichkeit verzichtet werden.
- Gute Mundhygiene: Regelmäßiges Zähneputzen benetzt die Zähne und Mundschleimhäute und verringert das Kariesrisiko.
- Alkohol und Rauchen vermeiden: Sowohl Alkohol als auch Rauchen reizen die Mundschleimhaut und können zu Mundtrockenheit führen. Daher sollte auf diese Genussmittel nach Möglichkeit verzichtet werden.
- Kaugummi kauen: Zuckerfreie Kaugummis benetzen die Schleimhäute und regen den Speichelfluss an.
- Zahnarzt bzw. Hausarzt konsultieren: Bei anhaltender Mundtrockenheit sollte der Zahnarzt bzw. – bei der Einnahme von Medikamenten – der Hausarzt konsultiert werden, um die Ursachen abzuklären.
