Zahnimplantate können trotz Osteoporose möglich sein
Viele Menschen mit Osteoporose fragen sich, ob Zahnimplantate für sie überhaupt infrage kommen. Die Sorge ist verständlich. Trotzdem bedeutet die Diagnose nicht automatisch, dass auf Implantate verzichtet werden muss.
Dieser Artikel erklärt, worauf es bei der Planung ankommt und wann eine Behandlung möglich ist.
Vor der Behandlung wird deshalb geprüft, wie belastbar der Kieferknochen tatsächlich ist. Moderne 3D-Röntgenaufnahmen liefern dabei genaue Informationen über Knochenhöhe, Knochendichte und die allgemeine Stabilität des Kiefers.
Bei Menschen, die keine erhaltenswerten Zähne mehr haben, ist eine Implantation sogar besser geeignet als eine herausnehmbare Vollprothese, da sie einen weiteren Knochenabbau weitgehend verhindert.
Wichtig ist vor allem, mögliche Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Dazu gehören:
Patientinnen und Patienten sollten Medikamente nicht eigenständig absetzen.
Ist nur ein leichter Rückgang des Knochengewebes zu verzeichnen, kann ein Knochenaufbau während einer Implantation erfolgen. Ist das Knochengewebe jedoch deutlich reduziert, ist die Behandlung vor der Implantation erforderlich.
Für Patientinnen und Patienten mit Osteoporose ist eine engmaschige Betreuung besonders wichtig, um die Stabilität und Haltbarkeit des Implantats langfristig zu gewährleisten.
Dieser Artikel erklärt, worauf es bei der Planung ankommt und wann eine Behandlung möglich ist.
Welche Rolle spielt der Kieferknochen?
Um ein Zahnimplantat fest im Knochen verankern zu können, muss ausreichend Knochenmaterial vorhanden sein, da das Implantat die Funktion der Zahnwurzel übernimmt. Bei Osteoporose verlieren die Knochen an Dichte und Stabilität. Die Knochenstruktur kann dadurch geschwächt werden. Das betrifft jedoch nicht automatisch den Kiefer in demselben Ausmaß wie andere Knochen im Körper.Vor der Behandlung wird deshalb geprüft, wie belastbar der Kieferknochen tatsächlich ist. Moderne 3D-Röntgenaufnahmen liefern dabei genaue Informationen über Knochenhöhe, Knochendichte und die allgemeine Stabilität des Kiefers.
Implantate sind trotz Osteoporose häufig möglich
Studien zeigen, dass Zahnimplantate auch bei Menschen mit Osteoporose sehr lange halten können. Die Erfolgsquote liegt oft nur geringfügig unter der von Patientinnen und Patienten ohne eine Knochenerkrankung.Bei Menschen, die keine erhaltenswerten Zähne mehr haben, ist eine Implantation sogar besser geeignet als eine herausnehmbare Vollprothese, da sie einen weiteren Knochenabbau weitgehend verhindert.
Wichtig ist vor allem, mögliche Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Dazu gehören:
- fortgeschrittener Knochenabbau
- Rauchen
- schlecht eingestellte Diabetes
- bestimmte Medikamente
- unzureichende Mundhygiene
Osteoporose-Medikamente müssen berücksichtigt werden
Bei der Planung von Implantaten bei Osteoporose-Patientinnen und -Patienten müssen Medikamente, die zur Eindämmung der Krankheit eingenommen werden, unbedingt einbezogen werden. Diese Medikamente können den Knochenstoffwechsel beeinflussen und in seltenen Fällen die Wundheilung im Kiefer erschweren. Deshalb ist es wichtig, dass der behandelnde Zahnarzt in Regensburg über alle Medikamente informiert wird. Häufig erfolgt die Implantatplanung in Abstimmung mit dem Haus- oder Facharzt. So lässt sich das Risiko möglicher Komplikationen deutlich reduzieren.Patientinnen und Patienten sollten Medikamente nicht eigenständig absetzen.
Wann ein Knochenaufbau sinnvoll sein kann
Reicht die vorhandene Knochenmasse nicht aus, kann ein Knochenaufbau erforderlich sein. Dabei wird der Kiefer gezielt verstärkt, um dem Implantat später einen sicheren Halt zu bieten. Bei der Behandlung wird das Zahnfleisch vorsichtig geöffnet und Knochenersatzmaterial in den Kieferknochen eingebracht. Dieses Material dient als Gerüst, in das natürliches Knochengewebe hineinwachsen kann. Dieser Prozess dauert in der Regel drei bis sechs Monate, je nachdem, wie viel eigene Knochenmasse vorhanden ist.Ist nur ein leichter Rückgang des Knochengewebes zu verzeichnen, kann ein Knochenaufbau während einer Implantation erfolgen. Ist das Knochengewebe jedoch deutlich reduziert, ist die Behandlung vor der Implantation erforderlich.
Gute Heilung durch sorgfältige Nachsorge
Nach dem Einsetzen des Implantats beginnt die Einheilphase. Diese dauert in der Regel zwei bis sechs Monate. Regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt in Regensburg helfen, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Ebenso wichtig sind eine gründliche Mundhygiene und professionelle Zahnreinigungen.Für Patientinnen und Patienten mit Osteoporose ist eine engmaschige Betreuung besonders wichtig, um die Stabilität und Haltbarkeit des Implantats langfristig zu gewährleisten.
