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Häufig gestellte Fragen / FAQ

Im Laufe der Jahre stellen uns unsere Patienten recht häufig ähnliche Fragen auf die wir hier unsere Antworten für Sie hinterlegt haben. Stöbern durch unsere FAQs (häufig gestellten Fragen) und erfahren Wissenswertes rund um Ihren nächsten Zahnarztbesuch in unserer Praxis. Sollten Sie noch weitere offene Fragen haben können Sie sich jederzeit an unser Personal oder Ihren behendelnden Zahnarzt wenden - wir haben steht´s ein offenes Ohr für Ihre Fragen.

Wann sollten Weisheitszähne gezogen werden?

Weisheitszähne sollten entfernt werden, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:
  • Zähne sind kariös verändert.
  • Zähne haben keinen Platz in der Zahnreihe, da der Kiefer zu klein ist.
  • Zähne weisen Entzündungen an der Wurzelspitze auf
  • Die Weisheitszähne und Nachbarzähne können auf Grund der schlecht zugänglichen Lage nicht geputzt werden.
  • Es gibt Beschwerden im Bereich der Gesichtsmuskulatur oder des Kiefergelenks, da die Weisheitszähne den Biss stören.

Was kann man gegen Zahnverfärbungen tun?

Zahnverfärbungen entstehen häufig durch die Nahrung, die wir aufnehmen. Zu Verfärbungen kann der Konsum von Tee, Kaffee, Rotwein und auch von Nikotin führen. Diese Verfärbungen können im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung (PZR) schonend von der Zahnoberfläche entfernt werden.

Was halten Sie von Whitening-Zahncremes?

Man sollte darauf achten, dass Whitening Zahncremes nicht zu abrasiv sind, da ansonsten die Zahnoberfläche (Schmelz) beschädigt werden kann. Die aufhellende Wirkung dieser Whitening-Cremes hält sich in Grenzen.

Welche Art von Zahnersatz ist die beste und günstigste Variante?

Wenn Zähne ersetzt werden müssen, gibt es immer mehrere Möglichkeiten Zahnersatz zu planen und herzustellen. Diese Planung muss immer auf die Patientensituation und den  Patientenwunsch abgestimmt sein. Optimalerweise macht der Zahnarzt mehrere Vorschläge um die vorliegende Problemstellung des Patienten zu lösen. Gemeinsam mit dem Patienten kann dann ein Konzept erarbeitet werden, das den Wünschen und den finanziellen Möglichkeiten des Patienten entspricht.

Wie reinigt man sein Gebiss am besten?

Die häuslichen Mundhygienemaßnahmen sind immer abhängig davon, welchen Zustand das Gebiss hat. Ein jugendliches gesundes Gebiss braucht eine andere Pflege als ein Gebiss, das mit Zahnersatz versorgt ist. Ein persönliches Mundhygienekonzept kann im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung mit dem Patienten aufgestellt und erarbeitet werden.

Wann ist es ratsam, seine Zähne versiegeln zu lassen?

Die Versiegelung der Zahnoberflächen ist eine sinnvolle Maßnahme um kariösen Veränderungen entgegenzuwirken. Der beste Zeitpunkt ist dann, wenn bei Kindern oder Jugendlichen die bleibenden Zähne durchbrechen. Bevor die Oberfläche von der Säure der Bakterien angegriffen werden kann, sollte nach entsprechender Reinigung der Zähne die Oberfläche durch einen speziellen Kunststoff (Komposit) versiegelt werden.

Wie schadet Daumenlutschen den Zähnen?

Daumenlutschen schadet nicht in erster Linie den Zähnen, sondern der Zahnstellung. Durch das Lutschen am Daumen wird ein Unterdruck in der Mundhöhle aufgebaut, der einen Druck durch den Daumen auf die Frontzähne bewirkt. Dadurch wandern die Zähne im Laufe der Zeit nach vorne und es entsteht ein sogenannter offener Biss. Dieser offene Biss bewirkt dann, dass die Frontzähne keinen Kontakt mehr haben und die Kinder Schwierigkeiten bei der Lautbildung und auch beim Essen bekommen.

Wie wichtig ist regelmäßiges Zähneputzen in der Kindheit?

Regelmäßiges Zähneputzen ist ein wichtiger Bestandteil der häuslichen Mundhygiene. Besonders bei Kindern ist das Zähneputzen wichtig um die bleibenden Zähne vor kariösen Veränderungen zu schützen. Wichtig ist auch, mit welcher Zahnpasta die Zähne geputzt werden. In Abhängigkeit vom Alter des Kindes muss die Konzentration des Flourgehalts in der Zahnpasta angepasst werden.

Was halten Sie von Zahnspangen im Alter?

Auch im Erwachsenenalter kann es oftmals sinnvoll sein, eine Zahnstellungsregulierung durchführen zu lassen. Oftmals stimmt auf Grund fehlender Behandlung im Kindesalter der Biss nicht richtig. Das heißt die Zähne passen beim Schließen nicht richtig aufeinander. Ein Fachzahnarzt für Kieferorthopädie kann auf den Patientenfall bezogen die Situation richtig einschätzen und ein Behandlungskonzept erstellen.

Kann man mit seiner Ernährung die Zahngesundheit beeinflussen?

Selbstverständlich kann man durch seine Ernährung die Gesundheit der Zähen und der Mundhöhle im Allgemeinen beeinflussen. Der Konsum von vielen zuckerhaltigen Nahrungen kann die Kariesaktivität stark begünstigen. Auch der übermäßige Genuss von sauren Lebensmitteln wie Orangensaft oder Obst kann zu Veränderungen und Defekten am Zahnschmelz führen. Im Rahmen einer zahnärztlichen Routineuntersuchung oder einer professionellen Zahnreinigung kann mit dem Patienten eine spezielle Ernährungsberatung stattfinden.

Welche Zahnbürste eignet sich am besten für den täglichen Gebrauch?

Nach aktuellen wissenschaftlichen Studien ist klar belegt, dass das Putzen mit einer elektrischen Zahnbürste ein besseres Putzergebnis ergibt, als wenn mit der Handzahnbürste geputzt wird. Da bei rotierenden elektrischen Zahnbürsten häufig zu viel Druck beim Putzen angelegt wird, empfehlen wir die sogenannten Schallzahnbürsten zu verwenden. Diese elektrischen Zahnbürsten reinigen die Zähne schonend durch vibrierende Bewegungen. Bei richtiger Handhabung kann aber auch ein sehr gutes Putzergebnis mit einer Handzahnbürste erzielt werden.

Welche Vorteile bringt eine Laserbehandlung?

Die Laserbehandlung kann in der Zahnmedizin zu verschiedenen Zwecken eingesetzt werden. Häufig wird der Laser zusätzlich zu konservativen Zahnbehandlungen zur Verringerung der Bakterien eingesetzt. Dies kann unterstützend zu besseren Ergebnissen führen. Eine Behandlung von Karies mit dem Laser konnte sich dagegen nicht durchsetzen.

Wie kann man die Angst vor Zahnärzten bekämpfen?

Zahnarztangst ist häufig in schlechten Erfahrungen beim Zahnarzt in der Kindheit oder auch bei größeren chirurgischen Behandlungen begründet. Durch Eingehen auf den Patienten und eine detaillierte Aufklärung über die Behandlung kann den meisten Patienten die Angst vor dem Zahnarzt genommen werden. Wenn Patienten eine Zahnarztphobie haben, kann man heute solche Patienten mit zusätzlichen Maßnahmen wie einer Sedierung oder einer Narkose die Behandlung  erleichtern. Allerdings muss von Fall zu Fall abgewogen werden, ob eine solche Maßnahme möglich und sinnvoll ist.

Muss man noch immer große Angst vor einer Wurzelbehandlung haben?

In den Köpfen der Patienten ist eine Wurzelbehandlung oftmals mit starken Schmerzen verbunden. Durch die modernen Möglichkeiten der lokalen Betäubung und neue Behandlungsmethoden (maschinelle Aufbereitung des Wurzelkanals) ist es heute möglich auch eine Wurzelbehandlung meist vollkommen ohne Schmerzen für den Patienten durchzuführen. Durch eine detaillierte Erklärung des Behandlungsablaufs kann den meisten Patienten die Angst vor der Wurzelbehandlung genommen werden

Wirkt sich Zähneknirschen auf die Zahngesundheit aus?

Der bekannte Spruch „Beiß Dich durchs Leben“ hat in unserer schnelllebigen Gesellschaft eine völlig neue Bedeutung bekommen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass in 80% der Fälle, bei denen Patienten mit den Zähnen knirschen, psychische Faktoren wie z.B.: Überbelastung durch Stress die Ursache sind. Das Knirschen mit den Zähnen kann auf Dauer bleibende Schäden auf der Zahnoberfläche hinterlassen, sowie Probleme im Bereich der Gesichts- und Nackenmuskulatur auslösen. Patienten, die längere Zeit mit den Zähnen knirschen kann mit einer „Entspannungsschiene“ geholfen werden. Durch das Tragen der Schiene in der Nacht, wo die meiste unwillkürliche Krafteinwirkung auf die Zähne stattfindet, kann die Zahnsubstanz geschützt werden und die Muskulatur entlastet werden. Zusätzlich wird häufig physiotherapeutische Behandlung zur Auflockerung der verspannten Muskelgruppen notwendig.

Warum empfehlen Sie eine professionelle Zahnreinigung?

Die Prophylaxe steht nach heutigem zahnmedizinischem Denken an erster Stelle. Die professionelle Zahnreinigung ist ein großer Baustein der Zahnprophylaxe. Durch lokale Säuberungs- und Flouridierungsmaßnahmen, sowie durch spezielle Mundhygieneinstruktion kann Karies häufig vermieden und die Mundgesundheit aufrechterhalten werden. Im Laufe von 6 Monaten entsteht auf der Zahnoberfläche ein sogenannter Biofilm, d.h. ein Bakterienteppich, der durch häusliche Mundhygiene nicht entfernt werden kann. Bei der professionellen Zahnreinigung (PZR) wird dieser entfernt und die Bakterienzahl im Mund deutlich reduziert. Dies wirkt sich positiv auf die Zähne und auf das Zahnfleisch aus.

Wieviel kostet ein Implantat?

Diese Frage kann leider pauschal nicht beantwortet werden, da es immer von der Ausgangsituation abhängig ist. In vielen Fällen ist nicht genügend Knochen vorhanden um eine Implantat zu setzen. Wenn ein Knochenaufbau gemacht werden muss, entstehen zusätzliche Kosten. Auch die Übernahme von den gesetzlichen und auch privaten Krankenkassen ist von Fall zu Fall und durch die unterschiedlichen Versicherungsverträge unterschiedlich. Auch ausschlaggebend für die Kosten ist die prothetische Konstruktion, wie z.B. eine Krone mit der das Implantat versorgt wird. Im Normalfall kann man für ein Implantat mit einer Krone mit ca. 2000 Euro rechnen. Allerdings muss für jeden Fall ein gesonderter Kostenvoranschlag erstellt werden, der sich nach den durchzuführenden Leistungen richtet.

Wann ist eine Wurzelbehandlung notwendig?

Eine Wurzelbehandlung ist dann notwendig, wenn der Nerv eines Zahnes entzündet ist, d.h. dieser mit Bakterien infiziert ist. Dies kann durch eine große Karies, durch ein Trauma oder undichte prothetische Versorgungen wie Kronen entstehen. Wenn der Nerv mit Bakterien besiedelt ist, gibt es eine Entzündungsreaktion des Körpers, die mit Schmerzen auf Wärme oder Kälte einhergehen oder durch Druckbelastung des Zahnes hervorgerufen werden kann. Die einzige wirksame Maßnahme ist dann das Nervgewebe zu entfernen und den Bereich des Wurzelkanals zu desinfizieren. Wenn dies erfolgreich geschehen und der Zahn schmerzfrei ist, kann dann der Bereich in dem früher der Nerv im Zahn verlaufen ist mit einer Wurzelfüllung dicht verschlossen werden, damit keine weiteren Bakterien in das Nervkanalsystem und letztendlich in den Knochen kommen. Bei richtiger moderner Behandlungstechnik liegt die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Wurzelbehandlung bei 95%.

Warum habe ich keinen Schmerz wenn ein Zahn abstirbt?

Es kommt oft vor, das Gewebe im Körper abstirbt, ohne akute Schmerzen zu verursachen. Wenn Bakterien vordringen und eine akute  Entzündung verursachen, entsteht der Schmerz oft dadurch, dass der entstehende Druck auf die Nerven den Schmerz erzeugt. Eine chronische, schleichende Entzündung bedingt diese Symptome nicht, führt aber auch - zunächst symptomfrei- zum Gewebstod.

Warum kann ein wurzelbehandelter zahn wehtun?

Trotz präziser mechanischer Entfernung des "Pulpengewebes" (Nerv) und intensiver chemischer Desinfektion können im Bereich der Wurzel Bakterien verbleiben und eine akute Entzündung verursachen. Manchmal entwickelt sich auch erst verzögert eine Entzündung. Wenn vor der Wurzelbehandlung bereits eine chronische Entzündung bestand, kann diese im Rahmen der Behandlung akut werden.

Ist Knirschen schädlich?

Viele Menschen knirschen ohne nennenswerte Symptome und damit auch notwendige Therapie. Werden aber die beteiligten Strukturen (Zähne, Kaumuskulatur, Kiefergelenk) erkennbar in Mitleidenschaft gezogen oder schmerzhaft, dann ist eine Abklärung nötig. Abhängig von der Symptomatik und der Diagnose sind dann verschiedene Therapien angeraten. Z.B. Aufbissschiene, Änderung der Okkusion (Zusammenbiss), Stressreduktion, Physiotherapie, Psychotherapie.

Warum knackt es im Kiefergelenk?

Jedes Gelenk unseres Körpers hat zwischen Gelenkkopf und Gelenkpfanne eine Art abpuffernde Scheibe. Im Rückenmark ist es die sog. Bandscheibe, im Kiefergelenk der sog. Diskus. Im gesunden Zustand bewegt sich dieser Diskus bei jeder Öffnungs- und Schließbewegung synchron mit dem Gelenkkopf. Durch langeinwirkenden erhöhten Druck auf das Gelenk geht diese Harmonie verloren, der Diskus hat praktisch nicht mehr den Raum, sich wieder richtig zu reponieren und rutscht mehr oder weniger stark Richtung mittig-vorne. Dann kommt es zum Knackphänomen, wenn der Gelenkkopf beim Öffnen unter diesen vorgerutschten Diskus bewegt wird. Grundsätzlich gleicht dies einem Bandscheibenvorfall in der Wirbelsäule.

Was bewirkt ein Aufbissschiene?

Eine Aufbissschiene hat, je nach Zielsetzung und Konstruktionsprinzip zum Ziel: Muskelentspannung. Schaffung eines idealen Zusammenbisses der Zähne und somit auch Wegnahme des Stresses auf das Kiefergelenk.

Welche Konsequenzen hat schlechtes Zähneputzen?

Schlechtes Zähneputzen führt grundsätzlich zu erhöhter Belagakkumulation. Dies bedeutet: erhöhtes Risiko für Karies und Parodontitis. Richtiges, das heißt möglichst erfolgreiches Entfernen von Belägen, ist nur sehr untergeordnet von der benutzten Zahnpasta abhängig. Gibt es eine Empfehlung für eine bestimmte Zahnpasta? Sie sollte jedoch nach heutigem Wissensstand eine bestimmte Fluoridkonzentration enthalten, was der sog. Remineralisation dienlich ist. Wichtig ist die richtige Putztechnik und -zeit.

Was ist eine Krone, wann brauche ich sie?

Von einer Krone spricht man wenn man die komplette Zahnkrone eines Zahnes rekonstruieren muss. Dies ist dann der Fall wenn ein Großteil des Zahnes entweder durch Karies zerstört ist, oder die Wände einer Krone zu dünn werden um den Kaubelastungen Stand zu halten. Eine Krone kann aus Metall (Gold oder Nichtedelmetall), Keramik oder einer Kombination aus beiden hergestellt werden. Heute werden die meisten Kronen aus reiner Keramik hergestellt, da Keramik sehr gut biokompatibel ist und den hohen ästhetischen Ansprüchen entspricht.

Was ist eine Brücke Was ist eine herausnehmbare Brücke?

Von einer Brücke spricht man, wenn ein fehlender Zahn zwischen zwei Nachbarzähne gehängt wird. Dies funktioniert indem die zwei Brückenpfeiler links und rechts der Lücke überkront werden und der fehlende Zahn als Zwischenglied ersetzt wird. Von einer herausnehmbaren Brücke (Doppelkronenprothese) spricht man, wenn mehrere Zähne in einem Kiefer mit einem Käppchen (Teleskop oder Konus) versehen werden und die darüber konstruierte Prothese (Brücke) herausgenommen werden kann. Diese Form der Versorgung wird gewählt, wenn viele Zähne in einem Kiefer fehlen oder viele Zähne eine langfristig unsichere Prognose haben. Diese Art der Versorgung hat den Vorteil, dass eine leichtere Mundhygiene möglich ist. Der Gaumen bleibt bei dieser Versorgung unbedeckt.

Was ist eine Teilprothese?

Von einer Teilprothese spricht man, wenn in einem Kiefer noch einzelne Zähne vorhanden sind und mehrere fehlende Zähne ersetzt werden müssen. Bei einer Teilprothese handelt es sich meist um eine herausnehmbare Arbeit. Sie kann entweder über sogenannte Doppelkronen (Teleskop- oder Konuskronen) oder mit Klammern auf den Zähnen befestigt werden.

Was ist eine Vollprothese?

Von einer Vollprothese oder Totalprothese spricht man, wenn keine Zähne im Kiefer mehr vorhanden sind. Die fehlenden Zähne werden dann durch eine Kunststoffprothese ersetzt. Die Haltwirkung erfolgt durch einen Unterdruck. Der Gaumen ist im Oberkiefer bei einer Totalprothese komplett bedeckt. Der Tragekomfort ist eingeschränkt. Abbeißen von harter Nahrung ist meist nur schwer möglich.

Muss ich jeden Tag Zahnseide benutzen?

Nach Möglichkeit sollte täglich morgens und abends Zahnseide benutzt werden. Die Zahnzwischenräume, in denen die Zähne an den Kontaktpunkten zusammenstoßen sind sogenannte Schmutznischen, da die natürliche Spülwirkung des Speichels dort nicht oder reduziert stattfinden kann. Diese Zwischenräume benötigen spezielle Pflege um die Entstehung von Karies zu verhindern. Dies kann durch Zahnseide, Zahnsticks oder Interdentalbürsten erfolgen.

Wann bekommt mein Kind die ersten Milchzähne?

Der Durchbruch der ersten Milchzähne ist vollkommen unterschiedlich. Meist brechen die ersten Zähne um den 5. Oder 6. Lebensmonat durch. Manchmal kommen Babys auch schon mit Zähnen im Mund auf die Welt.

Was kostet eine Krone?

Die Kosten einer Krone sind abhängig davon, aus welchem Material die Krone gefertigt wird. Des Weiteren ist es abhängig davon, in welchem Bereich des Kiefers sich die Krone befindet. Frontzahnkronen, die einen hohen ästhetischen Anspruch haben sind in der Herstellung kostenintensiver als Kronen im Seitenzahngebiet. Des Weiteren kommt es darauf an, mit welchem Betrag sich die gesetzliche oder auch private Krankenkasse an der Krone beteiligt. Für das Honorar gibt es vorgeschriebene Gebührenziffern (BEMA oder GOZ) und auch für die Laborleistungen gibt es vorgeschriebene Abrechnungsmodi (BEB oder BEL). Der Eigenanteil einer einzelnen Krone im Seitenzahnbereich aus Vollkeramik liegt bei einem gesetzlich versicherten Patienten etwa bei 500 – 600,- Euro.

Welche unterschiedlichen Keramiken gibt es?

Man muss die dentalen Keramiken in zwei Gruppen unterscheiden. Auf der einen Seite gibt es die Verblendkeramiken, die verwendet werden um Metall oder auch Keramikgerüste (Zirkon) zu verblenden. Auf der anderen Seite gibt es vollkeramische Systeme aus denen Inlays Kronen und Brücken hergestellt werden können. Diese Keramiken sind: Feldspatkeramik, Lithium - Disilikatkeramik (Emax) oder Zirkonoxidkeramik. Die verschiedenen Keramiken haben verschiedene Härten und werden bei verschiedenen Indikationen verwendet.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Man muss zwischen gesetzlichen und privaten Krankenkassen unterscheiden. Die privaten Krankenkassen übernehmen je nach abgeschlossenen Tarif bestimmte prozentuale Anteile der Behandlung. Diese Anteile können zwischen 100% und 20% liegen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die sogenannte Regelversorgung. Das heißt, es wird die einfachste und wirtschaftlichste Behandlung von der Krankenkasse übernommen. Die Regelversorgung entspricht häufig nicht dem aktuellen wissenschaftlichen Standard. Deswegen kommt es häufig vor, dass gesetzlich versicherte Patienten Zuzahlungen leisten müssen, wenn Sie eine dem heutigen Wissenstand entsprechende Behandlung wünschen. Bei prothetischen Versorgungen (Kronen, Brücken Prothesen, Implantaten) gibt es seit 2004 das sogenannte Festzuschusssystem. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt bezogen auf den vorliegenden Befund einen festen Zuschuss zu der Behandlung.

Welche ist die beste Zusatzversicherung?

Da eine Zusatzversicherung meist nicht nur für Zähne abgeschlossen wird, sondern häufig auch andere Leistungen, wie die Versorgung im Krankenhaus oder Brillenzuschüsse beinhaltet, ist es sehr individuell was man versichern möchte. Die Stiftung Warentest gibt aber in regelmäßigen Abständen eine Liste von Zusatzversicherung heraus, in der man die verschiedenen Leistungen und die Kosten der Versicherung vergleichen kann.

Welche Kosten übernimmt die Zusatzversicherung?

Welche Kosten die Zusatzversicherung übernimmt und in welcher Höhe die Kosten übernommen werden, ist vom abgeschlossenen Versicherungsvertrag abhängig. Die Patienten sollten auf jeden Fall darauf achten, dass die professionelle Zahnreinigung von den Zusatzversicherungen übernommen wird.

Operieren Sie mit Narkose?

Normale zahnärztlich-chirurgische Eingriffe können in der Regel ohne Narkose (ITN) in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Bei größeren chirurgischen Eingriffen ist es möglich und zum Teil auch nötig, weitere Maßnahmen wie eine Sedierung oder eine Vollnarkose zu ergreifen. Unter einer Sedierung versteht man einen Dämmerschlaf, in dem der Patient selbstständig atmet, aber die Vitalparameter ständig überwacht werden. Bei einer Vollnarkose wird der Patient in einen tiefen Schlaf versetzt. Die Atmung kann nicht mehr selbstständig erfolgen. Der Eingriff muss von einem Anästhesisten begleitet werden.

Benutzen Sie Lachgas?

Lachgas ist eine weitere sedierende Maßnahme, die bei Kindern sowie auch bei Erwachsenen eingesetzt werden kann. Durch eine spezielle Maske, die auf die Nase aufgesetzt wird, atmet der Patient eine Mischung aus Lachgas und Sauerstoff ein. Diese Kombination wirkt sedierend, d.h. der Patient entspannt sich komplett und nimmt die Behandlung nur sehr gedämpft war. Vor der Durchführung einer Lachgassedierung muss der Patient auf bestimmte Vorerkrankungen untersucht werden und es muss genau geprüft werden ob eine Sedierung mit Lachgas möglich ist.

Wie viele Tage bin ich arbeitsunfähig nach einer Implantattherapie?

Je nach der Anzahl der zu setzenden Implantate und der Größe des chirurgischen Eingriffs können unterschiedliche Nebenwirkungen und Nachwirkungen einer Implantattherapie auftreten. Wenn Knochen entnommen und aufgebaut werden muss oder ein Eingriff in der Kieferhöhle notwendig wird (interner/Externer Sinuslift), kann zum Teil eine Schwellung im Bereich des OP-Gebietes auftreten. Nach einer Implantation sollte man sich am Eingriffstag sowie am folgenden Tag keine wichtigen Termine einplanen. Die Auswirkungen der Implantattherapie sind auch von Patient zu Patient unterschiedlich. Ihr Behandler wird Ihren Eingriff sicher einschätzen können und Ihnen im Voraus sagen, mit welchen Nebenwirkungen Sie rechnen müssen.

Wie lange hält ein Implantat?

Die richtige Antwort ist, dass ein Implantat genauso lange hält wie der eigene Zahn. Die Langlebigkeit eines Zahnimplantates ist von vielen Faktoren abhängig:
  • Allgemeingesundheit: Entwickelt ein Patient mit einem Zahnimplantat z.B. im Lauf seines Lebens Diabetes kann sich dies auf das Implantat aber auch auf die Zähne auswirken.
  • Lebensumstände: Wenn ein Patient mit einem Zahnimplantat zum Rauchen anfängt oder wieder mit dem Rauchen beginnt, kann das negative Auswirkungen auf das Implantat sowie auf die Zähne haben.
  • Medikamenteneinnahme: Wenn ein Patient aus einem allgemeinmedizinischen Grund (z.B. Tumortherapie) Medikamente einnehmen muss, kann dies negative Auswirkungen auf das Implantat und auch die Zähne haben.
  • Mundhygiene: Wenn ein Patient aus irgendeinem Grund (z.B. Alter, Krankheit, etc.) keine ausreichende Mundhygiene ausführen kann, wird sich das negativ auf das Implantat sowie auf die Zähne auswirken.

Nach klinischen Studien beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Implantat nach zehn Jahren noch voll funktionstüchtig ist, über 90 Prozent.

Muss ein Kassenpatient länger auf einen Termin warten als ein Privatversicherter?

In manchen Zahnarztpraxen ist es üblich, dass Privatpatienten gegenüber Kassenpatienten einen Vorzug haben. In unserer Praxis wird bei der Terminvergabe nicht zwischen Privat- und Kassenpatienten unterschieden. Unser Bestellsystem sieht Routinetermine, Termine für Implantation (OP-Tage) und Termine für Schmerzpatienten vor.

Ist Röntgen schädlich?

Röntgen kann schädlich sein, wenn bestimmten Dosen überschritten werden.im Bereich der Zahnmedizin gilt daher auch der Grundsatz, dass nur geröntgt werden soll, wenn eine bestimmte Indikation vorliegt. Grundsätzlich sind wir aber mit den Röntgenbelastungen im völlig unkritischen Bereich. Zum Vergleich: ein Zahnfilm belastet unseren Körper in etwa mit der gleichen Strahlenbelastung wie ein Flug von Deutschland nach Spanien.

Wie oft muss geröntgt werden?

Es ist wichtig, um bestimmte Schäden, v.a. Karies und Parodontitis, rechtzeitig zu erkennen, in bestimmten individuell variierenden Abständen Röntgenaufnahmen durchzuführen. (Wir können uns nicht darauf verlassen, dass uns nichts wehtut.) Ein karies-  oder parodontoseanfälliger Mensch muss öfter geröntgt werden, als ein nicht anfälliger. Wir müssen vor und nach nötigen Wurzelbehandlungen röntgen, sowie vor und nach prothetischen Behandlungen und im Rahmen chirurgischer Eingriffen, sowohl aus Gründen der Diagnose, wie auch der Dokumentation.

Wir sind einen amalgamfreie Praxis, d.h. in unserer Praxis wird kein Amalgam mehr verwendet. Die keramikverstärkten Komposite haben heute das Amalgam als Werkstoff abgelöst. Der Vorteil liegt darin, dass weniger Zahnsubstanz entfernt werden muss, d.h. minimalinvasiver gearbeitet werden kann und dass die Füllung der Farbe des Zahnes angepasst ist.

Kann man auch Kronen bleachen?

Die meisten heute eingesetzten Kronen bestehen aus Keramik. Keramik kann im Gegensatz zum natürlichen Zahn nicht aufgehellt werden. Bei der Aufhellung der Zähne werden äußere und eingelagerte Verfärbungen durch das Einwirken des Wasserstoffperoxids deaktiviert und die Zähne erscheinen dadurch heller. Die Oberfläche von Keramikkronen sollte so glatt sein dass sich keine Verfärbungen einlagern können. Die ehemals ausgewählte Farbe kann nach dem endgültigen Eingliedern im Mund nicht mehr verändert werden.

Ist Bleaching schädlich?

Wenn das Bleaching unter Kontrolle und Aufsicht eines Zahnarztes erfolgt ist es nicht schädlich. Wichtig ist im Vorfeld den Patienten richtig zu untersuchen ob ein Bleaching durchgeführt werden kann. Des Weiteren ist es wichtig die richtigen Materialen in der richtigen Konzentration für die richtige Dauer einzusetzen. Bei Produkten aus der Drogerie oder dem Internet, die zu Hause eingesetzt werden können, ist oftmals die Anwendung fehlerhaft. Dadurch kann es zu bleibenden Schäden an den Zähnen kommen.

Woher kommt Mundgeruch?

Mundgeruch wird in der Regel durch Fäulnisbakterien in der Mundhöhle erzeugt, gelegentlich auch durch entzündete Mandeln oder Magenstoffwechselstörungen. In der Regel nisten sich diese Keime an Zähnen, in Zahnfleischtaschen und in der rauen Zungenoberfläche fest und können bei bestimmten Menschen die gesunde Keimflora stören. In der Regel hilft eine gründliche Zahnreinigung, bei Parodontitis die notwendige Taschenreinigung und evtl. eine notwendige Kariestherapie und Reinigung der Zungenoberfläche. Es wird auch diskutiert, ob eine zu eiweißhaltige Ernährung das Wachstum dieser Fäulnisbakterien fördert, sowie Nikotinablagerung. Mundsprays und Kaugummi helfen i.d.R. nicht ursächlich.

Was ist eine Speicheldrüsenentzündung?

Eine Entzündung der großen Speicheldrüse im Mund, der Parotis, ist in der Regel durch Bakterien bedingt und wird gefördert durch mangelnden Speichelfluss. Die Entzündung der Speicheldrüsen unter der Zunge entwickelt sich oft zusammen mit Speichelsteinen. Sie äußern sich durch Schwellung und Schmerzen. Manchmal verheilen diese Entzündungen ohne jeden Eingriff, gelegentlich sind antibiotische Therapien oder Drainagen nötig. Die bekannteste Speicheldrüsenentzündung viralen Ursprungs ist der sog. Mumps.

Was versteht man unter CMD?

CMD ist die Kurzfassung für Craniomandibuläre Dysfunktion, sprich eine Störung im Bereich der Strukturen, die mit der Funktion Sprechen, Kauen, Schlucken, Bewegen usw. zu tun haben. Bekannt sind v.a. Pressen, Knirschen, Gelenkknacken und Abrieb der Zähne. Wie bei jeder Störung der Funktion ist nicht eindeutig, ab wann es notwendig ist, therapeutisch einzugreifen. Schmerz ist in jedem Fall ein Hinweis darauf, dass die Selbstregulation des Körpers nicht mehr in der gewünschten Weise funktioniert. Der Therapieansatz richtet sich nach der Bewertung der Situation (Befunde) und der Diagnose und kann somit sehr unterschiedlich sein. Oft ist eine bestimmte Form einer Aufbissschiene die ausreichende Therapie, manchmal sind umfassende prothetische Maßnahmen zur Änderung der Okklusion (Biss)  nötig, manchmal die Zusammenarbeit mit einem Physiotherapeuten.  Oft auch haben diese Fehlfunktionen ihren Ursprung in Stress und psychischer Überlastung. In diesen Fällen ist eine rein zahnärztliche Therapie nicht erfolgreich.
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