Implantate und Brücken sind hochwertige Formen des festen Zahnersatzes
Fehlen ein oder mehrere Zähne, stehen Patientinnen und Patienten vor der Frage, wie die entstandene Lücke geschlossen werden soll. Sowohl Implantate als auch Brücken haben sich in der Zahnmedizin bewährt. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von individuellen Faktoren ab.
Dieser Artikel erklärt den Unterschied zwischen Implantaten und Brücken und bietet wichtige Entscheidungshilfen für Patientinnen und Patienten.
Die Kosten für Implantate werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen. Daher lohnt es sich, eine Zahnzusatzversicherung für Zahnersatz abzuschließen, bevor eine Versorgung mit Implantaten notwendig wird.
Brücken sind eine kostengünstigere Lösung für festen Zahnersatz und können je nach Material und Pflege bis zu 15 Jahre halten. Im Gegensatz zu Implantaten müssen jedoch die Nachbarzähne rechts und links der Zahnlücke abgeschliffen und mit Kronen versorgt werden. Brücken eignen sich daher nur, wenn die benachbarten Zähne bereits mit Kronen versehen sind, sodass keine gesunden Zähne beschädigt werden. Gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen in der Regel einen Teil der Kosten. Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich dennoch, um die restlichen Kosten abzudecken.
Dieser Artikel erklärt den Unterschied zwischen Implantaten und Brücken und bietet wichtige Entscheidungshilfen für Patientinnen und Patienten.
Wann ist Zahnersatz notwendig?
Zahnverlust kann verschiedene Ursachen haben – von Unfall über Krankheit bis hin zu mangelnder Mundhygiene, genetischer Veranlagung oder altersbedingtem Knochenabbau. In den meisten Fällen sind Karies oder Parodontitis ursächlich dafür, dass Zähne so stark geschädigt werden, dass sie nicht mehr erhalten werden können oder sich lockern und ausfallen. In jedem Fall ist es wichtig, die entstandene Lücke zu schließen, um die Kaufunktion wieder vollständig herzustellen. Bleibt die Lücke unbehandelt, können benachbarte Zähne mit der Zeit in die Lücke kippen oder wandern. Das kann zu Zahnverschiebungen und Problemen beim Kauen führen. Außerdem bildet sich der Kieferknochen im Bereich der Lücke langsam zurück. Knochen bleibt nur stabil, wenn er – wie beim Kauen – regelmäßig belastet wird. Fehlt diese Belastung, verliert der Knochen an Substanz. Dadurch können auch angrenzende Zähne langfristig beeinträchtigt werden.Was ist ein Implantat?
Ein Implantat gehört zur Kategorie des festsitzenden Zahnersatzes. Es besteht aus einer künstlichen Zahnwurzel aus Titan, die fest im Kieferknochen verankert wird. Darauf wird der Aufbau, das sogenannte Abutment, befestigt, das als Halterung dient, auf dem anschließend die künstliche Zahnkrone aufgesetzt wird. Nach dem Einsetzen des Implantats beginnt die Einheilphase, in der die Titanwurzel mit dem Kieferknochen verwächst. Dies dauert in der Regel einige Monate. Während dieser Zeit wird die Patientin oder der Patient mit einer provisorischen Zahnkrone versorgt, um die Kaufunktion zu gewährleisten. Nach der Einheilphase wird die echte Zahnkrone eingesetzt. Diese besteht meist aus Kunststoff oder Keramik und schließt sich nahtlos in die bestehenden Zahnreihen ein. Implantate können einen oder mehrere fehlende Zähne bis hin zu einem kompletten Gebiss ersetzen. Eine Implantation ist ein oralchirurgischer Eingriff, der in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Bei Patientinnen und Patienten, die unter Zahnarztangst leiden, kann die Behandlung jedoch auch im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose erfolgen.Was ist eine Brücke?
Eine Brücke gilt ebenfalls als festsitzender Zahnersatz. Sie wird jedoch nicht im Kieferknochen verankert, sondern an den Zähnen links und rechts der Lücke befestigt. Diese sogenannten Pfeilerzähne werden zunächst beschliffen und anschließend mit einer Zahnkrone versehen. Daran werden künstliche Zähne, sogenannte Brückenglieder, befestigt, um die Lücke zu schließen. Bei der Versorgung mit einer Brücke handelt es sich nicht um einen oralchirurgischen Eingriff. Das Beschleifen der Nachbarzähne erfolgt jedoch ebenfalls unter örtlicher Betäubung.Die wichtigsten Unterschiede im Überblick
Ein Implantat gilt als die hochwertigste Form von Zahnersatz und kann bei guter Pflege ein Leben lang halten. Da Implantate fest im Kiefer verankert sind, sind sie äußerst stabil und kommen echten Zähnen am nächsten. Da es sich hier jedoch um einen operativen Eingriff handelt, dauert die Behandlung insgesamt länger und hängt wesentlich vom Zustand des darunterliegenden Kieferknochens ab. Hat sich dieser durch eine länger bestehende Zahnlücke zurückgebildet, muss vor der Implantation ein Knochenaufbau durchgeführt werden, um einen festen Sitz der Titanwurzeln zu ermöglichen.Die Kosten für Implantate werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen. Daher lohnt es sich, eine Zahnzusatzversicherung für Zahnersatz abzuschließen, bevor eine Versorgung mit Implantaten notwendig wird.
Brücken sind eine kostengünstigere Lösung für festen Zahnersatz und können je nach Material und Pflege bis zu 15 Jahre halten. Im Gegensatz zu Implantaten müssen jedoch die Nachbarzähne rechts und links der Zahnlücke abgeschliffen und mit Kronen versorgt werden. Brücken eignen sich daher nur, wenn die benachbarten Zähne bereits mit Kronen versehen sind, sodass keine gesunden Zähne beschädigt werden. Gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen in der Regel einen Teil der Kosten. Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich dennoch, um die restlichen Kosten abzudecken.
