Regelmäßige Kontrollen helfen, Zahnprobleme zu vermeiden
Viele Menschen neigen dazu, kleinere Zahnprobleme zu ignorieren, in der Hoffnung, dass sie von selbst wieder vergehen. Wenn Beschwerden jedoch anhalten und sich womöglich verschlimmern, könnte dies auf ein tieferliegendes Problem hindeuten.
Dieser Artikel erklärt, welche Warnzeichen von Zahnproblemen man ernst nehmen sollte und in welchen Fällen eine Zahnärztin oder ein Zahnarzt aufgesucht werden sollte.
Ihre Zahngesundheit liegt uns am Herzen.
Dieser Artikel erklärt, welche Warnzeichen von Zahnproblemen man ernst nehmen sollte und in welchen Fällen eine Zahnärztin oder ein Zahnarzt aufgesucht werden sollte.
Warum frühe Warnzeichen oft ignoriert werden
Der Alltag ist oft hektisch und lässt kaum Zeit zum Durchatmen. Treten dann noch kleinere Beschwerden oder Zahnprobleme auf, passen sie meist überhaupt nicht in den Zeitplan. Viele denken: Solange nichts weh tut, kann es noch warten. Manchmal spielt auch die Angst vor dem Zahnarzt oder vor einer möglichen schlechten Diagnose eine Rolle. Doch Beschwerden zu ignorieren ist in den meisten Fällen keine gute Idee.Frühwarnzeichen von Zahnproblemen, die untersucht werden sollten
Die folgenden Zahnprobleme sollten von einer Zahnärztin oder einem Zahnarzt abgeklärt werden:- Mundgeruch: Mundgeruch, der nicht durch Rauchen oder den Verzehr stark riechender Lebensmittel wie Zwiebeln oder Knoblauch verursacht wird, kann ein Hinweis auf eine Zahnfleischentzündung sein. Bei der Nahrungsaufnahme können sich Speisereste in den Zahnzwischenräumen verfangen. Werden diese nicht durch gründliche Zahnpflege entfernt, werden sie von Bakterien abgebaut. Bei zuckerhaltigen Speisen entstehen dadurch Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Weiterhin können Bakterien unter den Zahnfleischsaum wandern, sich dort unkontrolliert vermehren und Entzündungen verursachen.
- Kieferknacken, Druckstellen an der Zunge, weiße Linien an der Innenseite der Wangen, kleine Risse auf der Zahnoberfläche: Diese Anzeichen können auf Zähneknirschen hindeuten – auch Bruxismus genannt. Dies geschieht meist nachts und völlig unbewusst. Das Problem: Knirschen und Pressen können den Zahnschmelz zerstören und die Zähne nachhaltig schädigen, denn sie werden nicht nur empfindlicher, sondern auch anfälliger für Karies. Im schlimmsten Fall kann durch starkes Knirschen so viel Zahnsubstanz verloren gehen, dass eine umfangreichere zahnärztliche Behandlung notwendig wird. Dabei wird die ursprüngliche Bisshöhe mithilfe spezieller Aufbauten, Teilkronen, Kronen oder anderer restaurativer Maßnahmen wiederhergestellt, um die normale Kaufunktion langfristig zu sichern.
- Kiefer-, Kopf- und Nackenschmerzen: Beschwerden dieser Art werden oft nicht mit den Zähnen in Verbindung gebracht. Jedoch sind auch sie häufig auf Zähneknirschen zurückzuführen, da die Muskulatur im Kiefer- und Nackenbereich übermäßig beansprucht wird. In der Zahnmedizin werden diese Beschwerden als craniomandibuläre Dysfunktion bezeichnet. Auch hier ist eine Aufbissschiene hilfreich, da sie den Kiefer entlastet und die Muskulatur dadurch entspannt. Da Zähneknirschenmeist durch Stress verursacht wird, können Entspannungsübungen und physiotherapeutische Anwendungen ein weiterer wichtiger Bestandteil bei der Linderung der Beschwerden sein. In besonders schweren Fällen des Bruxismus hat sich auch die Behandlung mit Botox bewährt. Dabei werden geringe Mengen Botox in den Kaumuskel injiziert, um die übermäßige Funktion zu dämpfen. Die Kaufunktion wird dadurch nicht beeinträchtigt.
- Zahnfleischbluten: Zahnfleischbluten, das nicht durch eine Verletzung – zum Beispiel durch zu starkes Putzen oder eine zu harte Zahnbürste – entsteht, ist meist ein Zeichen für eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Eine solche Entzündung wird durch schädliche Bakterien im Mund verursacht. Diese vermehren sich, wenn Zähne und Zahnzwischenräume nicht gründlich genug gereinigt werden. Unbehandelt kann sich eine Zahnfleischentzündung langfristig zu einer Parodontitis ausweiten und den Zahnhalteapparat nachhaltig schädigen.
- Schmerzempfindliche Zähne: Wenn die Zähne empfindlich auf süße, saure, heiße oder kalte Speisen reagieren, kann eine Beschädigung des Zahnschmelzes oder freiliegende Zahnhälse vorliegen. Diese entstehen, wenn sich das Zahnfleisch aufgrund von Entzündungen zurückzieht. Die Zahnhälse sind nicht von hartem Zahnschmelz, sondern von dem wesentlich weicheren Dentin umgeben. Liegen sie frei, sind sie äußeren Einflüssen und Bakterien schutzlos ausgesetzt, was nicht nur zu Schmerzen, sondern auch zu Zahnhalskaries und schlimmstenfalls zu Zahnverlust führen kann.
- Weiße oder bräunliche Flecken auf den Zähnen: Solche Flecken können auf beginnende Karies hinweisen. Sie entstehen, wenn Säuren dem Zahnschmelz Mineralien entziehen. Weiße Flecken zeigen oft ein frühes Stadium an, in dem der Zahnschmelz bereits geschwächt, aber noch nicht eingebrochen ist. In dieser Phase kann eine gezielte Fluoridierung den Zahn wieder stärken und den Prozess stoppen. Bleibt die Behandlung aus, kann sich die Stelle weiter verändern, dunkler werden und schließlich zu einem Loch im Zahn führen.
Zahnprobleme? Die Zahnärzte in Regensburg sind für Sie da!
Falls Sie Frühwarnzeichen von Zahnproblemen bemerken, vereinbaren Sie noch heute einen Termin bei den Zahnärzten in Regensburg. Wir führen eine gründliche Untersuchung durch und erläutern Ihnen die notwendigen Maßnahmen, um Folgeschäden möglichst zu vermeiden.Ihre Zahngesundheit liegt uns am Herzen.
