Fluorid stärkt Zähne und Zahnschmelz
Fluorid wird den meisten Zahnpasten zugesetzt, um die Zähne vor Karies zu schützen. Doch einige Menschen stehen Fluorid sehr skeptisch gegenüber und versuchen, Produkte, denen Fluorid zugesetzt ist, nach Möglichkeit zu vermeiden.
Dieser Artikel erklärt, was Fluorid ist, warum es die Zähne schützen kann und welche Risiken es mit sich bringt.
Fluorid sollte nicht mit Fluor – einem hochgiftigen und äußerst reaktiven Gas – verwechselt werden. Elementares Fluor kommt in der Natur nicht in reiner Form vor, da es sofort mit anderen Stoffen reagiert. Fluorid entsteht, wenn sich Fluor mit anderen Stoffen verbindet, zum Beispiel mit Natrium oder Kalzium. In dieser gebundenen Form ist Fluorid in geringen Mengen unbedenklich und für die Zahngesundheit wichtig. Zahnpasten enthalten meist Natriumfluorid oder Aminfluorid. Während Fluor als Element stark giftig ist, ist Fluorid eine natürlich vorkommende Verbindung, die in niedriger Dosierung eine schützende Wirkung auf die Zähne hat.
Bei Kindern sollte darauf geachtet werden, dass sie spezielle Kinderzahnpasten verwenden und keine großen Mengen davon verschlucken.
Dieser Artikel erklärt, was Fluorid ist, warum es die Zähne schützen kann und welche Risiken es mit sich bringt.
Was ist Fluorid und warum ist es wichtig?
Fluorid ist eine natürliche Mineralverbindung, die in der Umwelt, im Trinkwasser und in Lebensmitteln wie Fisch, Meeresfrüchten, Getreide und Fleisch sowie im menschlichen Körper vorkommt. Das Spurenelement lagert sich in Knochen und Zähnen ein, verfestigt deren Struktur und stärkt den Zahnschmelz. Somit schützt es Knochen vor Brüchen und Zähne vor Säureangriffen, was sie wiederum kariesresistenter macht. Da in vielen Lebensmitteln – vor allem in Fertigprodukten – große Mengen an verstecktem Zucker enthalten sind, werden Zahnpasten, Mundspülungen und Gele sowie Speisesalz oft zusätzlich mit Fluorid versetzt.Fluorid sollte nicht mit Fluor – einem hochgiftigen und äußerst reaktiven Gas – verwechselt werden. Elementares Fluor kommt in der Natur nicht in reiner Form vor, da es sofort mit anderen Stoffen reagiert. Fluorid entsteht, wenn sich Fluor mit anderen Stoffen verbindet, zum Beispiel mit Natrium oder Kalzium. In dieser gebundenen Form ist Fluorid in geringen Mengen unbedenklich und für die Zahngesundheit wichtig. Zahnpasten enthalten meist Natriumfluorid oder Aminfluorid. Während Fluor als Element stark giftig ist, ist Fluorid eine natürlich vorkommende Verbindung, die in niedriger Dosierung eine schützende Wirkung auf die Zähne hat.
Wann und wie sollte Fluorid verwendet werden?
Fluorid eignet sich vor allem zur Kariesprophylaxe und bei schmerzempfindlichen Zähnen. Zahnarztpraxen verwenden spezielle Fluoridlacke, um Zähne kariesresistenter und schmerzunempfindlicher zu machen. Fluorid kann bereits bei Kindern angewendet werden. Hier werden die Dosen entsprechend verringert.Mögliche Risiken von Fluorid
Die Einnahme von Fluorid ist erst dann problematisch, wenn sie überdosiert wird. Dies kann zu Zahnverfärbungen (Dentalfluorose), Schädigungen des Zahnschmelzes, Knochenproblemen (Skelettfluorose) oder auch zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Die Dosierung in handelsüblichen Zahnpasten und Mundspülung sowie die Fluoridierung beim Zahnarzt sind jedoch völlig unbedenklich.Bei Kindern sollte darauf geachtet werden, dass sie spezielle Kinderzahnpasten verwenden und keine großen Mengen davon verschlucken.
