Ein Implantat ist die hochwertigste Form von Zahnersatz
Der Verlust eines oder mehrerer Zähne stellt für viele Menschen einen optischen Makel dar. Doch Zahnverlust ist nicht nur ein ästhetisches Problem, denn Zähne erfüllen wichtige Funktionen im Gebiss. Zahnimplantate sind die hochwertigste Variante von festem Zahnersatz, denn sie kommen echten Zähnen sowohl in puncto Ästhetik als auch in puncto Funktion am nächsten.
Dieser Artikel erklärt, unter welchen Voraussetzungen Implantate gesetzt werden können, wie die Behandlung abläuft und wie lange sie halten.
Bestimmte Vorerkrankungen, wie schwere Fälle von Diabetes, Knochensystemerkrankungen, chronische Formen der Parodontitis oder vergangene Bestrahlungen im Kieferbereich, können Ausschlusskriterien für eine Implantation sein.
Da Zahnimplantate im Kieferknochen verankert werden, muss ausreichend Knochenmaterial vorhanden sein. Besteht ein Zahnverlust über längere Zeit oder liegen Entzündungen im Knochen vor, bildet sich darunterliegendes Knochenmaterial zurück und bietet nicht ausreichend Halt für das Implantat. In diesem Fall muss vor der Behandlung ein Knochenaufbau erfolgen. Dafür wird Knochenersatzmaterial mit kleinen Schrauben im Kieferknochen befestigt. Mit der Zeit bildet sich eigenes Knochenmaterial um das granulatartige Ersatzmaterial. Ein Knochenaufbau kann, je nach Ausgangssituation, zwischen drei und zwölf Monaten dauern.
Dieser Artikel erklärt, unter welchen Voraussetzungen Implantate gesetzt werden können, wie die Behandlung abläuft und wie lange sie halten.
Was sind Zahnimplantate?
Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan, die fest im Kiefer verankert werden. Durch sie können ein oder mehrere Zähne bis hin zu einem kompletten Gebiss ersetzt werden. Ein Zahnimplantat besteht aus folgenden Teilen:- Titanschraube: Dieser Teil ist das eigentliche Implantat bzw. die künstliche Zahnwurzel und wird in den Kieferknochen hineingeschraubt. Sie wird aus Titan angefertigt, da Titan biokompatibel ist – das heißt, das Material wird vom Körper in den allermeisten Fällen nicht abgestoßen und der bestehende Kieferknochen kann daran anwachsen.
- Aufbau: Der Aufbau – auch Abutment genannt – wird an der Titanschraube befestigt.
- Prothetische Versorgung: Auf den Aufbau wird die sogenannte prothetische Versorgung, also eine Krone oder Brücke, befestigt.
Voraussetzungen für Zahnimplantate
Vor jeder Implantation erfolgt eine genaue Untersuchung, bei der Vorerkrankungen, bestimmte Lebensgewohnheiten wie Rauchen, die regelmäßige Einnahme von Medikamenten sowie bereits bestehender Zahnverlust einbezogen werden. Nur unter Berücksichtigung aller Faktoren lässt sich entscheiden, ob eine Patientin oder ein Patient für eine Implantation geeignet ist.Bestimmte Vorerkrankungen, wie schwere Fälle von Diabetes, Knochensystemerkrankungen, chronische Formen der Parodontitis oder vergangene Bestrahlungen im Kieferbereich, können Ausschlusskriterien für eine Implantation sein.
Da Zahnimplantate im Kieferknochen verankert werden, muss ausreichend Knochenmaterial vorhanden sein. Besteht ein Zahnverlust über längere Zeit oder liegen Entzündungen im Knochen vor, bildet sich darunterliegendes Knochenmaterial zurück und bietet nicht ausreichend Halt für das Implantat. In diesem Fall muss vor der Behandlung ein Knochenaufbau erfolgen. Dafür wird Knochenersatzmaterial mit kleinen Schrauben im Kieferknochen befestigt. Mit der Zeit bildet sich eigenes Knochenmaterial um das granulatartige Ersatzmaterial. Ein Knochenaufbau kann, je nach Ausgangssituation, zwischen drei und zwölf Monaten dauern.
Ablauf einer Zahnimplantation
Der Prozess einer Zahnimplantation beinhaltet mehrere Schritte:- Genaue Untersuchung durch die behandelnde Zahnärztin oder den behandelnden Zahnarzt in Regensburg.
- Erstellen eines individuellen Behandlungs- und Kostenplans unter Berücksichtigung etwaiger Vorerkrankungen.
- Vor Beginn der Behandlung wird der Kostenplan bei der Krankenkasse der Patientin oder des Patienten eingereicht, um die Kostenübernahme zu klären.
- Am Behandlungstag wird vor dem Einsetzen der Zahnimplantate eine Lokalanästhesie durchgeführt. Auf Wunsch kann die Behandlung jedoch auch im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose erfolgen.
- Das Zahnfleisch wird an der zu behandelnden Stelle geöffnet und der Kieferknochen freigelegt.
- Nun wird eine Öffnung in den Kieferknochen gebohrt, und das Zahnimplantat wird in den Knochen geschraubt. Die Behandlung dauert in der Regel zwischen ein und vier Stunden, je nachdem, wie viele Implantate gesetzt werden.
- Anschließend wird die Wunde über dem Zahnimplantat vernäht.
- Nun erfolgt eine circa zwei- bis sechsmonatige Einheilphase, in der das Implantat mit dem Kieferknochen verwächst. Während dieser Zeit kann ein provisorischer Zahnersatz getragen werden.
- Nach Ende der Einheilphase wird das Zahnfleisch unter örtlicher Betäubung wieder geöffnet und das Implantat freigelegt.
- Nun wird der Aufbau (Abutment) auf das Implantat geschraubt und der zukünftige Zahnersatz, wie eine Krone oder eine Brücke, auf dem Implantat befestigt.
