Viele Mythen rund um die Zahngesundheit können den Zähnen schaden
Viele Mythen halten sich hartnäckig – auch in der Zahnmedizin. Viele dieser Ratschläge widersprechen jedoch ganz entschieden dem, was Zahnärztinnen und Zahnärzte empfehlen und können sogar schädlich sein.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Behauptungen stimmen, welche nicht – und wie Sie Ihre Zähne wirklich gesund halten.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Behauptungen stimmen, welche nicht – und wie Sie Ihre Zähne wirklich gesund halten.
Mythos 1: Karies ist vererbbar
Entgegen so mancher Behauptung liegt Karies nicht in den Genen und ist daher nicht vererbbar. Es gibt einige Faktoren, die erblich weitergegeben werden können. Dazu gehören der pH-Wert im Mund, die Menge des Speichelflusses und die Zusammensetzung des Speichels. Die eigentlichen Gründe für Karies sind jedoch eine zuckerreiche Ernährung sowie mangelnde Zahnpflege.Mythos 2: Milchzähne müssen nicht geputzt werden
Viele Eltern sind immer noch der Ansicht, dass Milchzähne keiner Pflege bedürfen, da sie früher oder später von alleine ausfallen. Das ist jedoch ein gefährlicher Trugschluss, denn Karies auf den Milchzähnen kann sich beim Zahnwechsel auf die bleibenden Zähne übertragen. Außerdem haben Milchzähne einige Funktionen, die für die gesunde Entwicklung eines Kindes äußerst wichtig sind:- Sie dienen als Platzhalter für die zweiten Zähne
- Sie helfen bei der gesunden Entwicklung des Kiefers
- Sie werden zur Nahrungsaufnahme benötigt
- Sie helfen dem Kind, richtig sprechen zu lernen. Einige S-Laute sowie alle Zischlaute können nur mit Hilfe der Zähne ausgesprochen werden. Fehlen die Milchzähne, kann es vorkommen, dass ein Kind anfängt zu lispeln.
