Eine Parodontitis erfordert eine engmaschige Behandlung
Parodontitis behandeln zu lassen ist wichtig, um Zahnverlust und weitere Schäden am Zahnhalteapparat zu verhindern. Viele Patientinnen und Patienten fragen sich nach der Diagnose, was jetzt auf sie zukommt. Die Behandlung folgt heute einem klaren Ablauf und umfasst mehrere aufeinander abgestimmte Schritte.
Dieser Artikel erklärt Ihnen, wie eine moderne Parodontitisbehandlung abläuft und warum die Nachsorge für den langfristigen Erfolg ebenso wichtig ist wie die Behandlung selbst.
Ein wichtiger Bestandteil ist die richtige Mundhygiene. Sie lernen, wie Sie Ihre Zähne und Zahnzwischenräume gründlich reinigen. Denn nur wenn bakterielle Beläge dauerhaft entfernt werden, kann die Behandlung langfristig erfolgreich sein.
Die Behandlung erfolgt schonend und in der Regel unter örtlicher Betäubung. Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen, damit sich Ihr Zahnfleisch wieder fest an die Zähne anlegen kann.
Bei etwa 70 bis 80 Prozent aller Parodontitisfälle reicht eine konservative Therapie aus, das heißt, sie lassen sich ohne Operation erfolgreich behandeln.
Diese Kontrolle zeigt, ob die Entzündung vollständig abgeklungen ist oder ob einzelne Bereiche noch weiter behandelt werden müssen. Erst jetzt lässt sich beurteilen, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind.
Dabei wird das Zahnfleisch vorsichtig geöffnet, damit die betroffenen Bereiche direkt gereinigt werden können. Falls erforderlich, lässt sich gleichzeitig verloren gegangener Knochen teilweise wieder aufbauen. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist meist gut verträglich.
Nach Abschluss der Therapie beginnt die sogenannte unterstützende Parodontitistherapie (UPT). Je nach Ihrem persönlichen Risiko finden Kontrolltermine alle drei bis sechs Monate statt. Dabei werden Ihr Zahnfleisch und die Zahnfleischtaschen kontrolliert, Beläge entfernt und beginnende Entzündungen frühzeitig behandelt.
Diese regelmäßige Nachsorge ist die Voraussetzung, um das Behandlungsergebnis dauerhaft zu erhalten und erneuten Knochenabbau zu vermeiden.
Wenn Ihr Zahnfleisch häufig blutet, sich zurückzieht oder Sie den Verdacht auf Parodontitis haben, vereinbaren Sie gerne einen Termin. Je früher Sie Ihre Parodontitis behandeln lassen, desto höher sind die Chancen, Ihre natürlichen Zähne langfristig zu erhalten.
Dieser Artikel erklärt Ihnen, wie eine moderne Parodontitisbehandlung abläuft und warum die Nachsorge für den langfristigen Erfolg ebenso wichtig ist wie die Behandlung selbst.
Eine Parodontitisbehandlung beginnt mit einer gründlichen Untersuchung
Bevor Ihre Behandlung beginnt, untersucht das Behandlungsteam Ihr Zahnfleisch sorgfältig. Mit einer feinen Messsonde wird an jedem Zahn die Tiefe der Zahnfleischtaschen bestimmt. Zusätzlich zeigt ein Röntgenbild, ob und inwieweit der Kieferknochen bereits beeinträchtigt ist. Anhand dieser Befunde wird das Stadium Ihrer Parodontitis bestimmt. Erst danach lässt sich entscheiden, welche Behandlung für Ihre persönliche Situation sinnvoll ist.Der erste Schritt: Aufklärung und Mundhygiene
Um eine Parodontitis behandeln zu lassen, sind mehr als ein einzelner Termin erforderlich. Deshalb beginnt die Therapie mit einem ausführlichen Gespräch. Sie erfahren, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, welche Behandlungsschritte geplant sind und wie Sie selbst den Heilungsverlauf unterstützen können.Ein wichtiger Bestandteil ist die richtige Mundhygiene. Sie lernen, wie Sie Ihre Zähne und Zahnzwischenräume gründlich reinigen. Denn nur wenn bakterielle Beläge dauerhaft entfernt werden, kann die Behandlung langfristig erfolgreich sein.
Die antiinfektiöse Therapie stoppt die Entzündung
Im nächsten Schritt werden Ihre Zahnfleischtaschen gründlich gereinigt. Dabei entfernt das Behandlungsteam bakterielle Beläge, Zahnstein und entzündetes Gewebe auch unterhalb des Zahnfleischrandes. Dabei kommen feine Handinstrumente und moderne Ultraschallinstrumente zum Einsatz.Die Behandlung erfolgt schonend und in der Regel unter örtlicher Betäubung. Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen, damit sich Ihr Zahnfleisch wieder fest an die Zähne anlegen kann.
Bei etwa 70 bis 80 Prozent aller Parodontitisfälle reicht eine konservative Therapie aus, das heißt, sie lassen sich ohne Operation erfolgreich behandeln.
Kontrolle nach der Behandlung
Etwa acht bis zwölf Wochen später überprüft das Behandlungsteam den Behandlungserfolg. Dabei werden die Zahnfleischtaschen erneut gemessen und Ihr Zahnfleisch untersucht.Diese Kontrolle zeigt, ob die Entzündung vollständig abgeklungen ist oder ob einzelne Bereiche noch weiter behandelt werden müssen. Erst jetzt lässt sich beurteilen, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind.
Wann eine Operation sinnvoll sein kann
Manchmal bleiben trotz sorgfältiger Reinigung sehr tiefe Zahnfleischtaschen oder schwer zugängliche Bereiche bestehen. In diesen Fällen kann ein kleiner chirurgischer Eingriff sinnvoll sein.Dabei wird das Zahnfleisch vorsichtig geöffnet, damit die betroffenen Bereiche direkt gereinigt werden können. Falls erforderlich, lässt sich gleichzeitig verloren gegangener Knochen teilweise wieder aufbauen. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist meist gut verträglich.
Die Nachsorge entscheidet über den langfristigen Erfolg
Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Deshalb endet Ihre Behandlung nicht mit der letzten Reinigung.Nach Abschluss der Therapie beginnt die sogenannte unterstützende Parodontitistherapie (UPT). Je nach Ihrem persönlichen Risiko finden Kontrolltermine alle drei bis sechs Monate statt. Dabei werden Ihr Zahnfleisch und die Zahnfleischtaschen kontrolliert, Beläge entfernt und beginnende Entzündungen frühzeitig behandelt.
Diese regelmäßige Nachsorge ist die Voraussetzung, um das Behandlungsergebnis dauerhaft zu erhalten und erneuten Knochenabbau zu vermeiden.
Übernimmt die Krankenkasse die Behandlung?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die systematische Parodontitisbehandlung sowie die anschließende Nachsorge gemäß der seit Juli 2021 geltenden PAR-Richtlinie. Welche Leistungen übernommen werden und ob in Ihrem Fall Eigenanteile entstehen, hängt von Ihrem individuellen Befund ab. Gerne informieren wir Sie im persönlichen Beratungsgespräch darüber.Parodontitis behandeln in Regensburg
In der Parodontologie der Zahnärzte in Regensburg begleiten wir Sie während Ihrer gesamten Behandlung. Von der ersten Untersuchung über die antiinfektiöse Therapie bis zur langfristigen Nachsorge erhalten Sie alle Behandlungsschritte aus einer Hand.Wenn Ihr Zahnfleisch häufig blutet, sich zurückzieht oder Sie den Verdacht auf Parodontitis haben, vereinbaren Sie gerne einen Termin. Je früher Sie Ihre Parodontitis behandeln lassen, desto höher sind die Chancen, Ihre natürlichen Zähne langfristig zu erhalten.
