Kreidezähne können Schmerzempfindlichkeit verursachen
Manche Kinder klagen schon beim Zähneputzen über Schmerzen, obwohl ihre bleibenden Zähne gerade erst durchgebrochen sind. Andere haben auffällige weiße, cremefarbene oder gelblich-braune Flecken auf den ersten Backenzähnen oder Schneidezähnen. Die sogenannte Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH), umgangssprachlich auch Kreidezähne genannt, kann die Zahngesundheit langfristig beeinträchtigen.
Dieser Artikel erklärt die Symptome und wie sich die betroffenen Zähne behandeln lassen.
Am häufigsten betroffen sind die ersten bleibenden Backenzähne, die sogenannten Sechsjahrmolaren, sowie die bleibenden Schneidezähne. In einigen Fällen können jedoch auch Milchzähne ähnliche Veränderungen aufweisen. Die Verfärbungen reichen von kleinen weißen oder cremefarbenen Flecken bis hin zu gelblich-braunen Bereichen, die auf eine stärkere Schädigung des Schmelzes hinweisen.
Trotzdem kennen viele Eltern die Erkrankung nicht. Dadurch werden die Veränderungen oft erst erkannt, wenn bereits Schmerzen auftreten oder Teile des Zahnschmelzes verloren gegangen sind.
Wichtig ist deshalb: Eltern trifft keine Schuld. Kreidezähne entstehen weder durch mangelnde Zahnpflege noch durch zu viel Zucker oder eine falsche Ernährung.
Nicht jedes Kind zeigt alle Symptome. Manchmal wird MIH erst bei einer zahnärztlichen Kontrolluntersuchung entdeckt. Deshalb sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig.
Sind bereits größere Bereiche des Zahns zerstört, können Kunststofffüllungen oder individuell angefertigte Kronen erforderlich sein. Ist ein Zahn so stark geschädigt, dass er langfristig nicht erhalten werden kann, kann in bestimmten Fällen auch eine geplante Entfernung sinnvoll sein. Dabei wird die weitere Kieferentwicklung sorgfältig berücksichtigt.
In der Kinderzahnheilkundeabteilung der Zahnärzte in Regensburg begleiten wir Ihr Kind von der ersten Diagnose bis zur passenden Behandlung. Wenn Sie Veränderungen an den Zähnen Ihres Kindes bemerken oder unsicher sind, vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis.
Dieser Artikel erklärt die Symptome und wie sich die betroffenen Zähne behandeln lassen.
Was sind Kreidezähne?
Bei einer MIH ist der Zahnschmelz während der Zahnentwicklung nicht vollständig ausgehärtet. Dadurch enthält er weniger Mineralien als gesunder Zahnschmelz und ist deutlich weicher. Die betroffenen Zähne reagieren häufig empfindlich auf Kälte, Wärme sowie auf süße oder saure Speisen und können leichter absplittern oder abbrechen.Am häufigsten betroffen sind die ersten bleibenden Backenzähne, die sogenannten Sechsjahrmolaren, sowie die bleibenden Schneidezähne. In einigen Fällen können jedoch auch Milchzähne ähnliche Veränderungen aufweisen. Die Verfärbungen reichen von kleinen weißen oder cremefarbenen Flecken bis hin zu gelblich-braunen Bereichen, die auf eine stärkere Schädigung des Schmelzes hinweisen.
Wie häufig kommt MIH vor?
Kreidezähne sind deutlich häufiger als viele Eltern vermuten. Nach der Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie sind rund 15 Prozent der 12-jährigen Kinder in Deutschland betroffen. Damit zählt MIH heute zu den häufigsten Entwicklungsstörungen des Zahnschmelzes im Kindes- und Jugendalter.Trotzdem kennen viele Eltern die Erkrankung nicht. Dadurch werden die Veränderungen oft erst erkannt, wenn bereits Schmerzen auftreten oder Teile des Zahnschmelzes verloren gegangen sind.
Warum entstehen Kreidezähne?
Die genaue Ursache ist bis heute nicht vollständig geklärt. Fest steht jedoch, dass die Störung bereits während der Entwicklung des Zahnschmelzes entsteht. Diese beginnt lange bevor die ersten bleibenden Zähne sichtbar werden. Vermutlich wirken dabei verschiedene Einflüsse zusammen, wie z. B. Erkrankungen in den ersten Lebensjahren, häufige Infekte, bestimmte Medikamente, Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt sowie Umweltfaktoren. Bis heute konnte jedoch keine einzelne Ursache eindeutig nachgewiesen werden.Wichtig ist deshalb: Eltern trifft keine Schuld. Kreidezähne entstehen weder durch mangelnde Zahnpflege noch durch zu viel Zucker oder eine falsche Ernährung.
Woran erkennen Eltern Kreidezähne?
Sobald die ersten bleibenden Backenzähne, etwa ab dem sechsten Lebensjahr, durchbrechen, lohnt sich ein genaueres Hinsehen. Typische Anzeichen sind weißliche, cremefarbene oder gelblich-braune Flecken auf den Zähnen. Häufig reagieren die betroffenen Zähne empfindlich auf kalte Getränke, warme Speisen oder beim Zähneputzen. Teilweise bricht der weiche Zahnschmelz schon kurz nach dem Durchbruch ab oder splittert beim Kauen.Nicht jedes Kind zeigt alle Symptome. Manchmal wird MIH erst bei einer zahnärztlichen Kontrolluntersuchung entdeckt. Deshalb sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Welche Behandlung sinnvoll ist, richtet sich nach dem Schweregrad der MIH. Ziel ist es immer, die betroffenen Zähne möglichst lange zu erhalten, Schmerzen zu lindern und weiteren Schmelzverlust zu verhindern. Bei leichteren Formen können hochdosierte Fluoridlacke und andere schützende Präparate helfen, die Zahnoberfläche widerstandsfähiger zu machen und die Empfindlichkeit zu reduzieren. Fissurenversiegelungen schützen die Kauflächen zusätzlich vor Karies und weiteren Schädigungen.Sind bereits größere Bereiche des Zahns zerstört, können Kunststofffüllungen oder individuell angefertigte Kronen erforderlich sein. Ist ein Zahn so stark geschädigt, dass er langfristig nicht erhalten werden kann, kann in bestimmten Fällen auch eine geplante Entfernung sinnvoll sein. Dabei wird die weitere Kieferentwicklung sorgfältig berücksichtigt.
Warum die Behandlung manchmal anspruchsvoller ist
MIH-Zähne reagieren häufig besonders empfindlich. Gleichzeitig kann die örtliche Betäubung bei stark betroffenen Zähnen manchmal weniger gut wirken als bei gesunden Zähnen. Erfahrene Kinderzahnärztinnen und Kinderzahnärzte kennen diese Besonderheiten und passen die Behandlung entsprechend an. So lässt sich die Behandlung für Kinder möglichst angenehm gestalten.Eine frühe Diagnose schützt die Zähne
Je früher Kreidezähne erkannt werden, desto besser lassen sich Folgeschäden vermeiden. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die betroffenen Zähne gezielt zu schützen. So können Schmerzen häufig verhindert und größere Behandlungen vermieden werden.In der Kinderzahnheilkundeabteilung der Zahnärzte in Regensburg begleiten wir Ihr Kind von der ersten Diagnose bis zur passenden Behandlung. Wenn Sie Veränderungen an den Zähnen Ihres Kindes bemerken oder unsicher sind, vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis.
