Wenn Ihr Baby zahnt, gibt es einige Möglichkeiten ihm Linderung zu verschaffen
Quengeln, schlecht schlafen, ständig die Finger im Mund: Wenn die ersten Zähne kommen, ist das für viele Familien eine anstrengende Zeit. Das Zahnen beim Baby ist ein völlig normaler Entwicklungsschritt. Trotzdem möchten Eltern ihrem Kind gerne die Beschwerden erleichtern.
Dieser Beitrag erklärt, wann die ersten Zähne kommen, welche Anzeichen wirklich zum Zahnen gehören, was Ihrem Kind hilft und wovon Sie besser absehen sollten.
Unsere Kinderzahnärztin in Regensburg begleitet Sie und Ihr Kind vom ersten Zahn an. Vereinbaren Sie jetzt ein erstes Beratungsgespräch. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Dieser Beitrag erklärt, wann die ersten Zähne kommen, welche Anzeichen wirklich zum Zahnen gehören, was Ihrem Kind hilft und wovon Sie besser absehen sollten.
Wann beginnt das Zahnen?
Die meisten Babys bekommen ihren ersten Zahn mit etwa einem halben Jahr. Eine Spanne von vier bis zwölf Monaten ist dabei ganz normal, manche Kinder zahnen früher, andere später. In der Regel zeigen sich zuerst die beiden unteren Schneidezähne, danach folgen die oberen Schneidezähne und nach und nach die seitlichen Zähne sowie die Backenzähne. Bis zum Alter von etwa zweieinhalb bis drei Jahren ist das Milchgebiss mit seinen 20 Milchzähnen meist vollständig. Wann genau ein Kind zahnt, ist vor allem erblich bedingt und sagt nichts über seine Entwicklung aus.Woran Sie erkennen, dass Ihr Kind zahnt
Sichere Anzeichen für das Zahnen sind ein gerötetes, leicht geschwollenes Zahnfleisch, vermehrter Speichelfluss und der starke Drang, auf Gegenständen oder den eigenen Fingern zu kauen. Viele Babys sind in dieser Phase unruhiger, quengeliger und schlafen schlechter, manche essen vorübergehend weniger. Diese Zahnungsbeschwerden kommen und gehen, oft im Takt mit jedem neuen Zahn, der durchbricht. Sie sind unangenehm, aber harmlos.Was nicht vom Zahnen kommt
Rund um das Zahnen halten sich einige hartnäckige Mythen. Mehrere große Untersuchungen zeigen: Das Zahnen kann die Körpertemperatur leicht anheben, löst jedoch kein echtes Fieber aus. Auch Durchfall, Husten oder Hautausschläge gehören nicht zu den typischen Anzeichen. Wenn Ihr Kind Fieber ab etwa 38 Grad hat, an Durchfall leidet oder insgesamt krank und sehr leidend wirkt, kann ein Infekt dahinterstecken. Verlassen Sie sich dann nicht auf das Zahnen als Erklärung, sondern lassen Sie Ihr Kind von einem Kinderarzt oder einer Kinderärztin untersuchen.Was Ihrem Kind wirklich hilft
Gegen Zahnungsbeschwerden helfen einfache und sichere Mittel. Ein gekühlter, aber nicht gefrorener Beißring aus festem Material (idealerweise kein Plastik) kann sehr angenehm sein. Die Kälte lindert den Druck im Zahnfleisch und das Kauen selbst tut gut. Ebenso geeignet ist ein sauberer, kühler Waschlappen, auf dem Ihr Kind herumkauen kann. Auch eine sanfte Zahnfleischmassage mit einem sauberen Finger verschafft vielen Babys Erleichterung. Isst Ihr Kind bereits Brei oder andere feste Nahrung, ist kühle, weiche Kost am besten geeignet. Und nicht zuletzt hilft Nähe: Viel Zuwendung beruhigt ein gereiztes Baby oft mehr als jedes Hilfsmittel. Hat Ihr Kind sehr starke Beschwerden, sprechen Sie mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt, bevor Sie ein Medikament verabreichen.Wovon Sie besser absehen
Einige beliebte Hausmittel und Produkte sind nicht zu empfehlen, manche sogar gefährlich:- Beißketten und Bernsteinketten: Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte rät ausdrücklich davon ab. Es gibt keinen belastbaren Nachweis dafür, dass das Tragen einer Bernsteinkette dem Baby hilft. Es birgt jedoch ein großes Risiko: Ihr Kind kann sich mit der Kette strangulieren oder einzelne Perlen verschlucken, wenn sie reißt.
- Betäubende Zahnungsgele: Ihr Nutzen ist gering, weil sie rasch vom Speichel weggespült werden. Gele etwa mit Lidocain sollten Sie bei Babys höchstens nach Rücksprache mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt und genau nach Packungsbeilage anwenden.
- Gefrorene, harte Gegenstände: Sie können das empfindliche Zahnfleisch verletzen.
- Alkohol auf dem Zahnfleisch: Davon ist dringend abzuraten. Er ist für Babys giftig.
Gute Zahnpflege von Anfang an
Sobald der erste Zahn da ist, sollte auch die Zahnpflege beginnen. Reinigen Sie ihn von Beginn an zweimal täglich mit einer weichen Kinderzahnbürste. Ihre Kinderzahnärztin in Regensburg erklärt Ihnen gerne, welche Zahnpasta in welcher Menge sinnvoll ist und wie Sie am besten putzen. Ein früherer erster Zahnarztbesuch hat einen weiteren Vorteil: Ihr Kind gewöhnt sich spielerisch an die Praxis und Sie als Eltern gewinnen an Sicherheit für die tägliche Pflege.Wann Sie zum Kinderarzt und wann zum Zahnarzt gehen sollten
Bei Fieber, Durchfall oder einem sichtbar kranken Kind ist die Kinderärztin oder der Kinderarzt die richtige Anlaufstelle. Zeigt sich bis etwa zum 18. Lebensmonat noch gar kein Zahn, kann eine zahnärztliche Kontrolle sinnvoll sein. In der Kinderzahnheilkundeabteilung der Zahnärzte in Regensburg sind Sie und Ihr Kind in den besten Händen.Häufige Fragen
Ab wann zahnen Babys?
Die meisten Babys beginnen, mit etwa sechs Monaten zu Zahnen, aber alles zwischen vier und zwölf Monaten ist normal.Verursacht Zahnen Fieber?
Nein. Die Temperatur kann leicht steigen, echtes Fieber gehört jedoch nicht zum Zahnen und sollte ärztlich abgeklärt werden.Was hilft am besten?
Ein gekühlter Beißring, ein kühler Waschlappen und eine sanfte Zahnfleischmassage. Auf Beißketten und auf betäubende Gele sollten Sie verzichten.Unsere Kinderzahnärztin in Regensburg begleitet Sie und Ihr Kind vom ersten Zahn an. Vereinbaren Sie jetzt ein erstes Beratungsgespräch. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
