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Wissenswertes zur Zahngesundheit

Risiken beim Zahnersatz aus dem Ausland

"Zahntourismus" ist weit verbreitet. Denn Implantate in Deutschland sind teuer. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen hierzulande zwar einen Zuschuss, doch die Preise im Ausland sind dennoch um ein Vielfaches billiger als hierzulande. Häufig folgt dem billigen ausländischen Implantat jedoch ein böses Erwachen, wenn das Implantat fehlerhaft eingesetzt wurde, oder mangelhaftes Material verwendet wurde.

Implantatbehandlungen sind sehr aufwendig. Sie erfordern höchste Kompetenz und viel Erfahrung des behandelnden Arztes. Besonders wichtig ist, dass der Arzt den individuellen Gesundheitszustand des Patienten gut kennt, über dessen Allergien sowie Kiefer- und Knochenbeschaffenheit Bescheid weiß.
"Zahntourismus" ist weit verbreitet. Denn Implantate in Deutschland sind teuer. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen hierzulande zwar einen Zuschuss, doch die Preise im Ausland sind dennoch um ein Vielfaches billiger als hierzulande. Häufig folgt dem billigen ausländischen Implantat jedoch ein böses Erwachen, wenn das Implantat fehlerhaft eingesetzt wurde, oder mangelhaftes Material verwendet wurde. Allerdings sind in diesem Falle Reklamationen schwierig.

Implantatbehandlungen sind sehr aufwendig. Sie erfordern höchste Kompetenz und viel Erfahrung des behandelnden Arztes. Besonders wichtig ist, dass der Arzt den individuellen Gesundheitszustand des Patienten gut kennt, über dessen Allergien sowie Kiefer- und Knochenbeschaffenheit Bescheid weiß. Denn nur so kann er dem Patienten ein hochwertiges und lang haltendes Implantat einsetzen. Da in Deutschland strenge Richtlinien hinsichtlich Qualität und Materialien für Zahnimplantate gelten, ist die Behandlung vielen Menschen hierzulande zu teuer. Sie wichen ins billige Ausland aus.

Erhebungen von verschiedenen Krankenkassen zeigen jedoch, dass im Ausland gefertigte, sogenannte „Billig-Implantate“ häufig erheblich an der Qualität sparen. Nicht zuletzt sind die vom Robert Koch Institut vorgegebenen hygienischen Richtlinien, die derzeit in Deutschland gesetzlich festgeschrieben auch im Ausland obligatorisch. Für "Zahntouristen" bedeutet dies häufig, dass sie nach der erfolgten OP im Ausland aufgrund der unzureichenden Qualität unzufrieden mit dem Implantat sind, oder gar irreversible gesundheitliche Schäden davontragen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Materialunverträglichkeiten auftreten, oder Kunstfehler erfolgten. Eine Reklamation im Ausland oder eine nachträgliche OP im Inland sind für die Betroffenen jedoch mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden.

In der EU gibt es kein einheitliches Arztrecht, d.h.: was hinsichtlich Garantien und Hygienestandards in Deutschland gilt, gilt nicht unbedingt gleichermaßen im Ausland. So werden in Deutschland beispielsweise Garantien für Zahnimplantate auf zwei Jahre gegeben. Bei einem Implantatverlust innerhalb der ersten zwei Jahre hat der Patient Anspruch auf eine honorarfreie Nachimplanation. Oder ihm können bei Nichtbehandlung 75% der Kosten zurückerstattet werden. (Die Garantien können unter www.implantate.com aufgerufen werden)

Im Ausland ist dies möglicherweise nicht der Fall. Aus diesem Grunde sind Reklamationen bei qualitativ minderwertigen Zahnimplantaten aus dem Ausland äußerst problematisch. So kommen auf den Patienten häufig neben zusätzlicher Mehrkosten auch noch aufwändige Antragstellungen und Anfragen bei den hiesige Krankenkassen zu. Denn die zusätzlichen Behandlungen, die nach mangelhaften Billigimplantaten aus dem Ausland häufig fällig werden, werden von den deutschen Krankenkassen nicht oder nur sehr selten übernommen.

Die Entscheidung, sich im Ausland ein Implantat einsetzen zu lassen, sollte sehr genau abgewägt werden. Nicht zuletzt spielt das Vertrauen zum behandelnden Arzt eine erhebliche Rolle, das über das Internet nicht hergestellt werden kann.
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