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Die zahnmedizinische Diagnostik und Therapie macht ständig Fortschritte. Veränderungen in der Behandlungsphilosophie und im gesamten Behandlungsablauf sind dadurch bedingt.Während früher schnell und selbstverständlich Zähne gezogen wurden, setzen heute moderne Praxen auf Erhaltung und Vorsorge. Im Falle notwendiger Extraktionen konkurriert manchmal die klassische prothetische Versorgung mit implantatgetragenen Konstruktionen. Immer öfter jedoch ist die Implantattherapie das Mittel der Wahl. Implantologischer Zahnersatz setzt sich aus 3 Komponenten zusammen: - die künstliche Wurzel, das eigentlichen Implantat - Implantataufbau und - Zahnkronen bzw. Brücken oder Prothesen Das Implantat wird in den Knochen eingeschraubt, der bei ungenügendem Angebot durch verschiedene Verfahren wieder aufgebaut werden kann (sogenannte Knochenaugmentation). Das Implantat dient nicht nur als Basis für einzelne Zähne, sondern auch als Anker für Brücken und herausnehmbare Prothesen. Umfassende Zahnmedizin unter einem Dach Dr. Siegmund, Msc ist zertifizierter Implantologe durch die Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI) und hat im Herbst 2010 das Aufbaustudium zum Master of Science in oral implantology abgeschlossen. Komplexe Behandlungsfälle werden in gemeinsamer Teamarbeit diskutiert und Behandlungskonzepte formuliert, die dann mit dem Patienten ausführlich besprochen werden. Oft ist eine Kombination mit verschiedenen zahnärztlichen Therapien angezeigt wie z.B. Parodontologie und Endodontie. Zudem ist die Einbeziehung des zahntechnischen Labors in die prothetische Planung ein wichtiger Aspekt für das Erzielen eines optimalen Ergebnisses. Prophylaxe - wichtige Pflege für das Implantat Die Nachsorge und die professionelle Pflege der Implantatversorgung ist für eine langfristige Integration von sehr großer Bedeutung, sie findet in der Prophylaxeabteilung der Praxis statt. Der Einsatz computergestützter Implantatplanungen Um komplexe Implantatfälle vorhersagbar und sicher lösen zu können, benutzen die Behandler immer häufiger die Informationen, die durch ein sogenanntes Volumentomogramm gewonnen werden. Eine 3-dimensionale Darstellung der anatomischen Strukturen erlaubt eine genaue Planung hinsichtlich der Größe und Breite der Implantate und der oft entscheidender Frage, ob und wo Knochenaufbau nötig ist. Neben der Implantatpositionierung kann auch bereits die entsprechende prothetische Versorgung am Computer simuliert werden. Dies gibt dem Behandler und auch dem Patienten einen guten Überblick und ein hohes Maß an präziser Vorstellung über den Behandlungsablauf und über das Behandlungsergebnis. Behandlung unter Vollnarkose (ITN) Einige Patienten haben enorme Angst vor dem implantologischen Eingriff. Gerade bei größeren operativen Eingriffen ist die Behandlung unter Narkose für Patienten und Behandler von Vorteil. Die Praxis arbeitet mit einem erfahrenen Anästhesistenteam zusammen, das einen Eingriff in Vollnarkose in den Praxisräumen ermöglicht. Bei größeren Eingriffen werden die Operationen in deren Operationszentrum durchgeführt, das alle Möglichkeiten einer Klinik bietet. Lesen Sie hierzu auch unseren Fachbeitrag aus dem Ärztemagazin der Mittelbayerischen Zeitung: Zahnimplantate - Neue Möglichkeiten in der zahnmedizinischen Versorgung |